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30. Juli 2010, 11:08
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Maklervertrieb: Social Media – die große Unbekannte

Social-Media-Anwendungen sind für viele Makler ein Buch mit sieben Siegeln. Einer Studie der Kölner Marktforscher von You Gov Psychonomics zufolge werden Kommunikations- und Vertriebsmöglichkeiten selten genutzt, die sich im Internet durch interaktive Web-2.0-Elemente ergeben.

Daten-social-media-web-2 0-127x150 in Maklervertrieb: Social Media - die große Unbekannte Vielfach würden sich die Bemühungen, im Netz Fuß zu fassen, auf „urtümliche“ Einrichtungen wie eine eigene Homepage beschränken, so die aktuelle Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Untersuchung “Makler-Absatzbarometer”. Aktuell haben demnach zwar mehr als drei Viertel aller befragten Makler eine ständige Präsenz im Internet, aber nur weniger als jeder Vierte nutzt aktiv Suchoptimierungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Google Adwords.

Entsprechend gering fällt laut Studie das berufliche Interesse an Social-Web-Anwendungen aus. Die durchaus bestehende Neugier bezieht sich bislang mehrheitlich auf die private Nutzung. Dabei biete sich, so Psychonomics, gerade dieses Feld für innovative Formen der Kommunikation zwischen Versicherern, Maklern und Kunden an. Hier können sich Versicherungsunternehmen durch kompetente und gezielte Beratungsleistungen deutlich vom Wettbewerbsumfeld abheben.

Zu den bekanntesten Online-Netzwerken unter Maklern gehören Xing, Facebook und Stay Friends. Gerade Xing erfreut sich einer sehr hohen Bekanntheit: Es ist bereits mehr als drei Viertel aller befragten Maklern ein Begriff und dominiert auch bei der Frage nach den meistgenutzten Netzwerken. Etwas weniger als zwei Drittel aller Befragten sind persönlich registriert, etwa drei Viertel bereits seit über einem Jahr, etwa zwei Drittel sogar schon über zwei Jahre. Facebook wird dagegen erst von jedem dritten Nutzer aus den Reihen der Makler länger als ein Jahr genutzt. (hb)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Ich denke, nicht nur die Maklerbranche ist hierbei betroffen, sondern auch viele Dienstleister, die noch vorwiegend auf Branchenbucheinträge setzen und vielleicht noch eine eigene Homepage. Dass sie sich mit Social Media greifbarer für ihre Kunden präsentieren könnten – Twitter sollte hierbei nicht ausgelassen werden – und durch Tipps/ Infos auf ihrer Homepage weiterführenden Service für ihre Kunden und Besucher anbieten könnten, ist für viele unbekannt und nicht nachvollziehbar. Dabei schafft der Einsatz von Social Media einen Mehrwert und erhöht den Bekanntheitsgrad und das bei geringen Kosten. Ich biete gerade Einzelpersonen und Dienstleistern eine Profilschärfung und zeige Ihnen, welche Kommunikations- und Vertriebs-Möglichkeiten sie mit Social Media erhalten.

    Kommentar von Annabelle Meinhold — 30. Juli 2010 @ 14:43

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