Studie: Bedeutung von sozialen Netzwerken steigt

Social-Media-Netzwerke wie zum Beispiel „Facebook“ werden mittlerweile häufig als Informationsmedium genutzt, bevor Abschlussentscheidungen für Finanzprodukte getroffen werden. Welche Zielgruppe besonders aktiv ist, zeigt eine Umfrage der Kölner Unternehmensberatung MSR Consulting.

So gibt jeder Dritte der 600 Internetnutzer, die im Rahmen der Studie „Relevanz von Social Media für Finanzdienstleister“ befragt wurden, an, sich über ein soziales Netzwerk schon einmal über Finanzdienstleitungen informiert zu haben.

Vor allem die Zielgruppe der Besserverdienenden nutze Social Media bereits heute intensiver als andere Gehaltsgruppen, so die Studienmacher. 40 Prozent der Befragten, die über 4.000 Euro verdienen, haben Online-Netzwerke schon zurate gezogen (siehe Grafik). Bei der Gehaltsklasse unter 2.500 Euro sind es knapp 30 Prozent.

Die Netzwerke dienen dabei als ergänzende Informationswege. Die Empfehlungen von Freunden und Bekannten, die unter anderem darüber eingeholt werden, genießen eine hohe Glaubwürdigkeit im Abschlussprozess. Indes stoßen Empfehlungen die durch Unbekannte in sozialen Netzwerken abgegeben werden, eher auf Skepsis. (ks)

Soziale Netzwerke MSR

Foto: Shutterstock; Grafik: MSR Consulting

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