23. Januar 2012, 18:10
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Studie: Vermögensaufbau trotzt der Krise

Sichere Anlagen bevorzugt

Ihre Anlageentscheidungen trafen die Deutschen auch 2011 mit Vorsicht. So legten die meisten Bundesbürger ihr Geld auf kurzfristig verfügbaren Konten an. Der Bestand stieg im Jahresverlauf auf 40 Milliarden Euro, während gleichzeitig Sparkonten aufgelöst wurden, so die Studie.

Während in den ersten beiden Quartalen noch Zuflüsse in der Aktienanlage zu verzeichnen waren, bedienten sich im zweiten Halbjahr laut AGI nur noch wenige Anleger am Aktienmarkt. Trotzdem gab es auch im zweiten Jahr Neuanleger. Diese nutzten demnach die niedrigen Börsenkurse für einen Neueinstieg und setzten hierbei gezielt auf Werte und nicht auf Investmentfonds.

Die Zahl der Investmentfondsbesitzer nahm im Jahresverlauf ab. Im Portfolio der privaten Haushalte verloren die Investmentfonds wieder Anteile. Versicherungen und Garantieprodukte konnten hingegen ihren positiven Trend weiterhin fortsetzen.

Geldverm Gen-Struktur in Studie: Vermögensaufbau trotzt der Krise

Auch die Geldanlageentscheidungen der privaten Haushalte sind von abwartender Haltung und Vorsicht bestimmt, so die Studie. Die Sicht-, Termin- und Spareinlagen sowie die Sparbriefe der Banken und Sparkassen machen rund 40 Prozent (1,9 Billionen Euro) ihrer Geldanlagen aus.

Kapitalmarktprodukte wie Aktien, Investmentfonds, Rentenpapiere und nicht börsennotierte Beteiligungen verloren demgegnüber im abgelaufenen Jahr Anteile im Gesamtportfolio und liegen bei 23,5 Prozent (2010: 24,5 Prozent). Versicherungen verzeichneten laut der Untersuchung mit rund 30 Prozent einen leichten Zuwachs. Pensionsrückstellungen bilden unverändert sechs Prozent des Portfolios. (jb)

Foto: Shutterstock

Grafiken: AGI

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