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25. März 2012, 10:00
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Honorarberatung: Vergütung im Visier

Verbraucherschützer und Politiker wollen die Honorarvergütung für Berater etablieren, um Transparenz und Kundenschutz zu fördern. Cash. sprach mit Branchenvertretern über die Zukunft der Honorarberatung auf dem deutschen Markt.

Dieter Rauch, VDH

Text: Julia Böhne

Immer mehr europäische Länder haben seit der Finanzkrise Regelungen geschaffen, um die sogenannte provisionsgetriebene Beratung einzudämmen und die Honorarberatung zu fördern. Denn die Provisionsvergütung gilt gemeinhin als Hauptgrund für Falschberatungen und Fehlallokationen in der Vergangenheit. In Großbritannien hat die Diskussion dazu geführt, dass Provisionszahlungen zwischen Produktanbieter und Berater ab dem 1. Januar 2013 verboten sind. Auch in der Schweiz, in den Niederlanden, in Finnland und Dänemark wurden ähnliche Maßnahmen ergriffen.

Auch die Europäische Kommission hat hinsichtlich der Vergütung von Beratern Vorschläge in ihrer überarbeiteten Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Mifid 2) gemacht. Danach darf sich ein Berater nur dann als unabhängig bezeichnen, wenn er keine Provisionen von Dritten annimmt. Gleichzeitig muss der unabhängige Berater „eine genügende Anzahl von am Markt verfügbaren Finanzinstrumenten“ bewerten.

Dieter Rauch, Gründer und Geschäftsführer der VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater sowie Gründungsmitglied und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Berufsverbands deutscher Honorarberater e.V., betrachtet diesen europäischen Trend auch als richtungsweisend für die zukünftige Regulierung in der Bundesrepublik: „Deutschland ist keine Insel und wird sich den umfangreichen Regulierungsmaßnahmen nicht entziehen können. Auswirkungen werden auch die bereits beschlossenen Provisionsverbote in den Ländern Großbritannien und Niederlande haben. Darüber hinaus werden Mifid 2, IMD 2 und PRIPS massive Veränderungen auf die herkömmlichen Geschäftsmodelle im Markt nach sich ziehen.“

Seite zwei: Regulierung in Deutschland

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3 Kommentare

  1. 1. Kaufmannsregel: “Der Gewinn liegt im Einkauf!” Wenn Sie Produkte beim Honorarberater kaufen, dann haben Sie damit schon den ersten richtigen Schritt bzw. Gewinn gemacht. Natürlich kommt es im 2. Schritt auf die richtige Anlagestrategie an bzw. leztlich auf den Menschen.

    Kommentar von Ich — 29. März 2012 @ 08:48

  2. @ Friedrich

    Was Sie sich wünschen ist eine “Gewinn-Garantie” und das ist völlig weltfremd!

    Kommentar von Ich — 29. März 2012 @ 08:46

  3. Für mich als Anleger ist es unerheb- lich, ob einer Anlageempfehlung ein Provisionsmodell oder eine Honorarbe- ratung zugrunde liegt. Es kommt allein darauf an, ob die Anlage erfolgreich ist oder nicht. Also wäre ein Leistungs- bzw. Erfolgsbezogene Vergütung das einzig akzeptable System. Aber das bietet wohl niemand an, da ja die Risiken allein beim Anleger verbleiben und der Finanzberater sich aus der Verantwortung stiehlt.
    G.Friedrich, München

    Kommentar von Friedrich — 28. März 2012 @ 19:18

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