Anzeige
21. Januar 2012, 10:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Makler wollen einfachere Portalnutzung

Laut einer aktuellen Umfrage wünschen sich Makler von Software und Portalen ihrer Produktanbieter vor allem leichtere Bedienbarkeit. Zudem bemängeln die Befragten den uneinheitlichen Zugang sowie schlechte Übersichtlichkeit und Verknüpfung mit eigener Software.

Versicherungsportale und -softwareDurchschnittlich nutzt ein Makler fünf Extranets regelmäßig. Das ergab eine Umfrage unter Finanz- und Versicherungsmaklern, die von der You Gov Deutschland AG in Zusammenarbeit mit der Biss GmbH durchgeführt wurde.

Insgesamt halten die Nutzer die Online-Angebote und Versicherungssoftware für verbesserungswürdig, so die Marktforscher. Demnach vermissen 27 Prozent der Befragten eine nutzerfreundliche Bedienung. 22 Prozent wünschen sich eine stärkere Vereinheitlichung der Tools. Jeder Fünfte gab an, dass er mehr Übersichtlichkeit erwarte.

Trotz der Kritikpunkte verzichten, der Umfrage zufolge, nur 14 Prozent der Makler ganz auf die angebotenen Dienste. Hauptgrund hierfür sei der unbezahlte Mehraufwand. Technische Hürden werden demnach eher selten als abschreckend empfunden.

Laut You Gov sind die Befragten am zufriedensten mit den Extranets der folgenden Versicherer: Axa, Haftpflichtkasse Darmstadt und VHV Gruppe. Die besten Offline-Programme bieten aus Maklersicht die Interrisk, die VHV Gruppe und der Volkswohl Bund (jeweils in alphabetischer Reihenfolge).

Das Vertiefungsthema “Extranets und Versischerungssoftwares” ist Teil der vierteljährlich erhobene Studie “Makler-Absatzbarometer”. Hierfür befragte das Marktforschungsinstitut You Gov Deutschland AG im Dezember 2011 bundesweit mehr als 270 hauptberufliche Versicherungs- und Finanzmakler aus mittleren und kleinen Maklerbüros zur aktuellen und zukünftigen Marktentwicklung. (jb)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...