OVB: Ergebniszuwachs trotz schwachem Deutschland-Geschäft

Der Kölner Finanzvertrieb OVB hat im ersten Quartal 2012 Umsatz und Ergebnis steigern können. Zum Zuwachs hat vor allem das Wachstum in den Regionen Mittel- und Osteuropa sowie Süd- und Westeuropa beigetragen. In Deutschland sind die Umsätze dagegen weiter zurückgegangen.

Steigerung Zuwachs UmsatzDer in 14 Ländern aktive Konzern erzielte im ersten Quartal 2012 Gesamtvertriebsprovisionen von 54,3 Millionen Euro (1. Quartal 2011: 54,1 Millionen Euro). Das entspricht einem Plus von lediglich 0,4 Prozent. Wie OVB mitteilt, ist das operative Ergebnis (Ebit) um 12,3 Prozent auf 1,9 Millionen Euro gestiegen. Der Überschuss hat sich demnach im gleichen Zeitraum um 15,4 Prozent von 1,2 Millionen Euro auf 1,4 Millionen Euro.

In den Ländern Mittel- und Osteuropas seien die Erträge aus Vermittlungen um 3,4 Prozent auf 31,5 Millionen Euro gestiegen. In den sechs Ländern des Segments Süd- und Westeuropa habe sich die Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 spürbar belebt. Hier sei der Umsatz auf 7,1 Millionen Euro gestiegen(1. Quartal 2011: 5,9 Millionen Euro), so OVB.

In Deutschland sind die Gesamtvertriebsprovisionen demnach auf 15,7 Millionen Euro (1. Quartal 2011: 17,7 Millionen Euro) zurück gegangen und das operative Ergebnis ist von 1,7 Millionen auf 1,4 Millionen Euro gesunken.

Laut OVB ist das Ebit des Konzerns um 12,3 Prozent auf 1,9 Millionen gestiegen. Euro (1. Quartal 2011: 1,7 Millionen Euro). Der Ebit-Beitrag Mittel- und Osteuropas betrug demnach 2,7 Millionen Euro (1. Quartal 2011: 2,8 Millionen Euro).

Das Konzernergebnis für den Zeitraum Januar bis März erreichte 1,4 Millionen Euro (1. Quartal 2011: 1,2 Millionen Euro), woraus sich ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von 0,10 Euro je Aktie (0,09 Euro) bei gleicher Aktienanzahl ergibt.

Die Zahl der von OVB betreuten Kunden stieg auf 2,89 Millionen (1. Quartal 2011: 2,82 Millionen) zum 31. März 2012. Zu diesem Zeitpunkt waren 5.047 Finanzberater hauptberuflich für OVB tätig und damit 396 mehr als ein Jahr zuvor. (jb)

Foto: Shutterstock

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