12. Mai 2011, 12:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

OVB-Quartalszahlen: Mittel- und Osteuropa als Wachstumstreiber

Der Kölner Finanzvertrieb OVB ist mit einem zweistelligen Umsatz- und Ergebniszuwachs ins Geschäftsjahr 2011 gestartet. Dazu hat vor allem die Region Mittel- und Osteuropa beigetragen, während in Deutschland Abstriche gemacht werden mussten.

Kempchen OVB1-127x150 in OVB-Quartalszahlen: Mittel- und Osteuropa als Wachstumstreiber

Wilfried Kempchen

Der in 14 Ländern aktive OVB-Konzern erwirtschaftete im Zeitraum Januar bis März Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 54,1 Millionen Euro – ein Plus von fast 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Zuwächse hat OVB vor allem der Region Mittel- und Osteuropa zu verdanken. Hier stiegen die Provisionen um 47,5 Prozent auf 30,4 Millionen Euro, während sie in Deutschland mit minus 1,3 Prozent auf 17,7 Millionen Euro leicht zurückgingen.

In der Region Süd- und Westeuropa sank der Umsatz indes um 34,1 Prozent auf 5,9 Millionen Euro, was OVB mit Sonderfaktoren begründete. Diese sind auf die Beraterabgänge im letzten Jahr in Frankreich und der Schweiz zurückzuführen, wie eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage von Cash.-Online sagte.

Nach einem schwachen letzten Jahr konnten die Kölner auch beim operativen Ergebnis wieder zulegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) beträgt 1,7 Millionen Euro und liegt 36,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch hier steuerte die Region Mittel- und Osteuropa den Löwenanteil bei. In Deutschland war das Ebit indes rückläufig. Der Konzernüberschuss stieg im Auftaktquartal von 1,1 auf 1,2 Millionen Euro.

Die Zahl der angeschlossenen Vermittler stieg in den ersten drei Monaten um 51 auf 4.651. Die Zahl der Kunden wuchs konzernweit von 2,78 auf 2,82 Millionen.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich OVB-Vorstandschef Wilfried Kempchen optimistisch und geht von weiteren Umsatzsteigerungen aus. Man verfolge das Ziel, Umsatz und Ergebnis gegenüber 2010 zu steigern. (ks)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bilanz 2019: Stuttgarter Versicherung mit zweistelligem Plus in der bAV

Die Stuttgarter Versicherung hat ihre Geschäftszahlen für 2019 vorgelegt. Das Unternehmen meldet aus allen Sparten Zuwächse. Insbesondere die betriebliche Altersvorsorge verzeichnete Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Und auch das Geschäft mit der nachhaltigen sowie fondsgebundenen Altersvorsorge floriert. 

mehr ...

Immobilien

Blick ins Grundbuch: Was alles wichtig ist

Ob für den Immobilienkauf oder -verkauf, am Grundbuchauszug führt kein Weg vorbei. Denn der Grundbuchauszug enthält alle notwendigen Informationen, die für den Kauf- oder Verkaufsprozess bei Immobilien wichtig sind. Was genau ein Grundbuchauszug ist und wo der Antrag zur Grundbucheinsicht gestellt werden kann, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleisters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

China: Vom Schwarzen Schwan zum Seeungeheuer?

Wird sich der einfache Schwarze Schwan namens Coronavirus als Seeungeheuer entpuppen, das immer wieder auftaucht und die Volatilität an den Börsen nachhaltig beeinflussen könnte? Ein Gastbeitrg von Olivier de Berranger, Chief Investment Officer, und Enguerrand Artaz, Fondsmanager, La Financière de l‘Échiquier.

mehr ...

Berater

So teuer wie nie: Trotz Klimapaket steigen die Strompreise

Wer ein Unternehmen führt, muss nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch die korrespondierenden Kosten im Auge behalten. Obwohl der Preis für Gewerbestrom grundsätzlich unter dem für Privatkunden liegt, betrifft viele Betriebe die Erhöhung der Strompreise – vor allem kleine und mittelständische Unternehmen tragen gemeinsam mit Privathaushalten einen Großteil der Kosten. In diesem Jahr steigert jeder zweite Grundversorger die Aufwendungen für Energie.

mehr ...

Sachwertanlagen

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Recht

„Jetzt kann Mietendeckel-Wahnsinn gestoppt werden“

„Das Land Berlin begeht mit dem Gesetz zum Mietendeckel einen offenen Verfassungsbruch. Dieser Wahnsinn muss schnellstmöglich durch das Bundesverfassungsgericht gestoppt werden. Wir begrüßen sehr, dass der Antrag auf ein Normenkontrollverfahren nun die erforderliche Unterstützung im Bundestag hat. Jetzt kann dieser wohnungspolitischen Geisterfahrt in Karlsruhe ein Ende gesetzt werden“, sagte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, heute in Berlin.

mehr ...