Anzeige
17. Februar 2012, 13:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Riester-Rente: PIB-Entwurf ist verbesserungswürdig

Das Institut für Transparenz in der Altersvorsorge (ITA) hält das geplante Produktinformationsblatt (PIB) für Riester- und Basisrenten für einen Quantensprung auf dem Weg zur transparenten Altersvorsorge. Laut ITA gibt es aber auch Nachbesserungsbedarf, insbesondere im Hinblick auf die Verständlichkeit.

Riester-Rente: ITA fordert mehr TransparenzDer aktuelle Entwurf für das PIB für Riester-und Basisrenten sei zwar übersichtlich, ansprechend und enthalte die Effektivkosten als beste Kennzahl zum Vergleich von Produktkosten. „Nach Einführung des neuen Produktinformationsblatts werden es Anbieter deutlich schwerer haben, Kosten zu verstecken“, kommentiert Dr. Mark Ortmann, Geschäftsführer des ITA – Institut für Transparenz in der Altersvorsorge, den Vorschlag des Instituts für Finanzdienstleistungen (iff).

Entscheidend sei aber, in welcher Form die Effektivkosten dargestellt werden, so ITA. Anders als bei anderen Kostenangaben sollten Effektivkosten demnach in Prozent angegeben werden. Effektivkosten in Euro anzugeben – wie vom iff empfohlen – sei verwirrend. So bleiben die Effektivkosten in Prozent in etwa gleich hoch bei unterschiedlichen jährlichen Erträgen, zum Beispiel bei 2% oder 8%. Werden die Effektivkosten aber in in Euro über die gesamte Laufzeit berechnet, schwanken die Euro-Beträge dramatisch.

Da keiner vorher wissen könne, ob sich sein Vertrag mit 2% oder 8% jährlich entwickeln wird, geben Effektivkosten in Euro kein brauchbares Bild von der Kostenbelastung, anders als die Effektivkosten in Prozent. „Wenn man nicht weiß, ob die hochgerechneten Gesamtkosten eines Vertrags 10.000 Euro oder 50.000 Euro betragen werden, dürfen wir dem Kunden nicht einen konkreten Betrag nennen“, betont Ortmann. Das würde dazu führen, dass der Kunde die Kostenbelastung falsch einschätzt. Die ITA empfiehlt Kosten nur dann in Euro anzugeben, wenn die Höhe der Kosten feststehe und das sei bei Effektivkosten nicht der Fall.

Seite zwei: Nachbesserungsbedarf bei Schreibstil und Sprache

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

bAV-Reform vor allem für Niedrigverdiener attraktiv

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) sieht in der Einigung der Koalitionsfraktionen auf eine Stärkung der Betriebsrente vor allen Dingen Vorteile für Niedrigverdiener sowie kleine und mittlere Unternehmen.

mehr ...

Immobilien

Bank of America stößt Vonovia ab

Aktien von Vonovia sind nicht mehr Teil des Portfolios der Bank of America, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Zuvor war die Bank einer der größten Aktionäre des Immobilienunternehmens.

mehr ...

Investmentfonds

BNP Paribas bündelt Privatkunden- und institutionelles Geschäft

Unter der Marke BNP Paribas Asset Management (BNPP AM) führt der Assetmanager der BNP Paribas Gruppe ab dem 1. Juni 2017 seine Investmentlösungen für institutionelle und private Investoren zusammen.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Prospekthaftung: BaFin gibt Entwarnung – ein wenig

Die BaFin hat gegenüber Cash. zu einem BGH-Urteil Stellung genommen, das einen von ihr geprüften Fondsprospekt mit deutlichen Worten kassiert hatte und damit auch Fragen zur Rechtssicherheit aktueller Emissionen aufwirft.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...