20. November 2013, 11:15
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Kunden zweifeln an Beratungsprotokollen

92 Prozent der Kunden sei es zudem wichtig, dass der Berater über ein sehr hohes Maß an Fachwissen über Finanzmärkte verfügt, so die Studie. Nur 69 Prozent hätten diesen Aspekt in der Beratung auch erlebt. “Der Kunde von heute erwartet im Beratungsgespräch einfach mehr Individualität”, erklärt Kindler dieses Umfrageergebnis.

Er wolle also eine Beratung, die über das “normale Maß” hinausgeht. “Wenn eine Bank es schafft, das Beratungsgespräch zu einem hochwertig erlebbarem Ereignis zu machen und den Kunden, je nach Lebensphase, unterschiedliche Anlagekonzepte anbietet, kann sie sich damit vom Wettbewerb abheben und bei den Kunden als Servicepartner etablieren”, rät Kindler, die selbst als “Beraterin Private Banking” bei der Deutschen Bank arbeitet.

Kunden vertrauen Bankberatern

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage lässt Spekulationen zu, warum stark individualisierte Beratungen momentan eher selten sind: So glauben 94 Prozent der befragten Bankberater, dass die Kunden sowieso eher anderen Empfehlungen als den ihren folgen.

Das sei jedoch ein Missverständnis. 76 Prozent der Bankkunden geben an, dass sie oft oder sehr oft auf ihren Bankberater hören. Lediglich 20 Prozent berücksichtigen bei ihren Anlageentscheidungen eher die Meinung von Freunden und Bekannten. (jb)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Ich war Kunde bei einem Vermögensberater eines Strukturvertriebes. Auf den Protokollen stand immer “auf Kundenwunsch”. Er sagte: “Das muss so geschrieben werden.” Als ich merkte, dass er Verträge nur umdecken wollte, um Provisionen zu erhalten, beschwerte ich mich. Da merkte ich, dass Beratungsprotokolle einem unseriösem Berater mehr Nutzen als einem geprelltem Kunden.

    Kommentar von Herr_Mueller — 21. November 2013 @ 23:10

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