Anzeige
15. August 2014, 09:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

34f GewO: Aufklärungspflicht verschärft

Finanzanlagenvermittler mit einer Erlaubnis gemäß Paragraf 34f Gewerbeordnung (GewO) müssen Anleger seit 1. August 2014 vor Beginn der Beratung darüber informieren, ob sie im Zusammenhang mit der Anlageberatung oder -vermittlung Zuwendungen von Dritten annehmen oder behalten dürfen.

34f GewO: Vermittler müssen vor Beratung über Zuwendungen aufklären

Mitte Juli 2014 hatte der Gesetzgeber eine Veränderung der Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) vorgenommen. Die neue Vorschrift in Paragraf 12a Nr. 2 FinVermV besagt, dass ein Finanzanlagenvermittler verpflichtet ist, den Anleger vor Beginn der Anlageberatung oder -vermittlung und vor Abschluss des Beratungsvertrages in Textform rechtzeitig und in verständlicher Form darüber zu informieren, ob im Zusammenhang mit der Anlageberatung oder -vermittlung Zuwendungen von Dritten angenommen oder behalten werden dürfen.

Einmalige Aufklärung genügt

Diese grundsätzliche Information muss nur einmal vor Beginn des ersten Beratungsgesprächs erbracht werden. Bei folgenden Beratungen ist dies nicht noch einmal notwendig. “Das Tempo der Neuregelungen bleibt leider abenteuerlich”, kommentiert Frank Rottenbacher, Vorstand des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. (AfW).

Auch der Abstand zwischen Verabschiedung und Inkrafttreten sei unvertretbar gering, so Rottenbacher weiter. So sei die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt erst am 25. Juli also lediglich eine Woche vor dem Inkraftreten der neuen Vorschrift für Finanzanlagenvermittler erfolgt. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Smart Home: HDI will Wasserschäden den Hahn abdrehen

Über eine Million Leitungswasserschäden verzeichnen die deutschen Gebäudeversicherer jährlich nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Gemeinsam mit dem bekannten Armaturenhersteller Grohe geht HDI in der Wohngebäudeversicherung in Sachen Schadenprävention neue smarte Wege.

mehr ...

Immobilien

Wüstenrot Immobilien: Vermittlungsrekord und Absage an das Bestellerprinzip

Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut einen neuen Rekord bei den Vermittlungen verbuchen und spricht sich gegen das geplante Bestellerprinzip aus.

mehr ...

Investmentfonds

Absolute-Return: “Volatilität ist an sich nichts schlechtes”

Steigende Volatilität allein ist noch kein Grund, in Absolute-Return-Strategien zu investieren. Über die Stärken und Schwächen der Assetklasse sprach Cash. mit Claudia Röring, Leiterin Produktmanagement bei Lupus alpha.

mehr ...

Berater

Rankel: Mit Social Media Kunden gewinnen

Jeder zweite Facebook-Account eines Maklers ist inaktiv. Das zeigt: Viele Berater nehmen sich zwar vor, über Social Media Kunden zu gewinnen. Doch sie wissen nicht wie.

Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Solar-Emission in Schwierigkeiten

Die te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG warnt davor, dass sich gegenüber den Anlegern ihrer Nachrangdarlehen die Erfüllung der Verpflichtungen auf Zins- und Rückzahlung verschiebt. Es bestehe die Gefahr des Ausfalls von Forderungen gegenüber Projektgesellschaften.

mehr ...

Recht

Incentives – so bleiben sie steuerfrei

Viele Unternehmen sichern ihre Mitarbeiter mit sogenannten Zukunftssicherungsleistungen gegen allerlei Ungemach ab. Damit solche Gehaltsextras auch steuerfrei bleiben, kommt es auf die richtige vertragliche Gestaltung an.

mehr ...