Anzeige
28. August 2014, 08:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die Familie mit dem Berliner Testament absichern

Wollen Ehepartner ein Testament errichten, bietet sich in vielen Fällen das “Berliner Testament” an, eine besondere Form des Ehegattentestaments. Doch Vorsicht: Bei einer solchen Verfügung können unerwartete rechtliche und steuerliche Fallstricke drohen, wenn sie nicht umsichtig gestaltet wird.

Gastbeitrag von Dr. Anton Steiner, Deutsches Forum für Erbrecht e.V.

Berliner Testament

“Unbedingt bedenken müssen die Ehegatten, dass der länger Lebende nach dem Tod des ersten Ehegatten grundsätzlich an die wechselseitigen Verfügungen gebunden ist.”

Für Ehegatten, die ihr Erbe gemeinsam regeln wollen, sieht das Gesetz als besonderes Gestaltungsmittel das sogenannte Gemeinschaftliche Testament vor. Mit dieser Form der letztwilligen Verfügung, die von einem Gatten handschriftlich zu verfassen und dann von beiden zu unterschreiben ist, können die Ehepartner ihren Letzten Willen gemeinsam regeln und gleichzeitig eine gegenseitige Bindung schaffen.

Berliner Testament bietet sich an

Eingetragene Lebenspartner, für die dieselbe gesetzliche Erbfolge gilt wie für Ehepaare, können nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz ebenfalls ein Gemeinschaftliches Testament errichten. Unverheirateten Paaren steht diese Möglichkeit hingegen nicht offen, sie müssen zwei Einzeltestamente errichten oder gemeinsam einen Erbvertrag abschließen.

Für Ehepaare mit Kindern bietet sich oft das “Berliner Testament” besonders an, eine besondere Form des Ehegattentestaments. Dabei setzen die Partner sich gegenseitig zu Alleinerben für den ersten Erbfall ein.

Ihre Kinder bzw. (bei unverheirateten Paaren) einen anderen Verwandten oder eine sonstige nahestehende Person bestimmen sie zu Schlusserben für den zweiten Erbfall. Der Vorteil: Der länger lebende Ehegatte ist gut versorgt, gleichzeitig ist geregelt, wer nach dessen Tod in den Genuss des gemeinsamen Vermögens gelangt.

Seite zwei: Auch für kinderlose Ehepaare sinnvoll

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Nahles: Renteneinheit ist ein “historischer Schritt”

Regierung und Opposition haben sich im Bundestag einen heftigen Schlagabtausch über geplante Reformschritte bei der Rente geliefert. Das Parlament beriet am Freitag in erster Lesung über Gesetzentwürfe zur Angleichung der Renten in Ost und West sowie zu Verbesserungen für Erwerbsminderungsrentner.

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

“Leadsbearbeitung sollte im Alltag höchste Priorität haben”

Dirk Prössel ist Vorstandsvorsitzender des Berliner Leadsanbieters Finanzen.de. Mit Cash. hat er über die Bedeutung von Qualität und Schnelligkeit bei der Arbeit mit online generierten Datensätzen gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...