Anzeige
3. November 2015, 11:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zinsertrag weitgehend unbekannt

Obwohl rund zwei Drittel der Bundesbevölkerung regelmäßig sparen, ist nur wenigen Sparer die Höhe ihrer Zinserträge bekannt, so eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der Bank of Scotland. Zudem setzt der Großteil der Sparer trotz Niedrigzins auf klassische Produkte wie das Sparbuch.

Nur jeder dritte Sparer kennt seinen Zinsertrag

Rund zwei Drittel der Deutschen legen regelmäßig Geld zurück.

64 Prozent der Deutschen legen regelmäßig Geld zurück. Das ist ein Ergebnis des “Sparerkompass 2015”, für den das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Bank of Scotland im Zeitraum 17. bis 28. November 2014 1.686 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren befragt hat.

Demnach kann jedoch nur knapp jeder dritte Sparer (29 Prozent) die Höhe seiner Zinserträge auf Anhieb benennen. 39 Prozent kennen den Betrag laut der Studie “nur in etwa”.

Sparbuch bevorzugt

Trotz der aktuell niedrigen Zinslage legt die Mehrheit der Bundesbürger demnach ihr Geld weiterhin in altbewährten Sparmodellen an, die ihnen gleichermaßen Flexibilität und Sicherheit bieten. Obwohl 74 Prozent der Bundesbürger das Tagesgeldkonto gegenüber dem Sparbuch klar im Vorteil sehen, ist immer noch jeder Zweite (52 Prozent) Inhaber eines Sparbuchs.

Damit ist das Sparbuch die am häufigsten genutzte Anlageform in Deutschland. Besitzer eines Sparbuchs nutzen es der Umfrage zufolge jedoch vor allem aus Gewohnheit (44 Prozent) oder aufgrund der Möglichkeit, jederzeit Geld von dort abheben zu können (56 Prozent).

Inhaber eines Tagesgeldkontoslegen demnach noch größeren Wert auf die Flexibilität. So empfinden 70 Prozent der Nutzer dieser Anlageform die Möglichkeit, rasch an das Geld zu kommen, als Vorteil. Zudem sagt laut der Studie jeder dritte Inhaber eines Tagesgeldkontos (32 Prozent), dass diese Anlageform besser verzinst wird als andere Geldanlagen. Bei den Sparbuchbesitzern sind lediglich fünf Prozent dieser Ansicht. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Grundrente wird offensichtlich konkreter

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plant eine Grundrente für Geringverdiener. Erste Präzisierungen wurden jetzt bekannt. 

mehr ...

Immobilien

Wüstenrot Immobilien: Vermittlungsrekord und Absage an das Bestellerprinzip

Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut einen neuen Rekord bei den Vermittlungen verbuchen und spricht sich gegen das geplante Bestellerprinzip aus.

mehr ...

Investmentfonds

Absolute-Return: “Volatilität ist an sich nichts schlechtes”

Steigende Volatilität allein ist noch kein Grund, in Absolute-Return-Strategien zu investieren. Über die Stärken und Schwächen der Assetklasse sprach Cash. mit Claudia Röring, Leiterin Produktmanagement bei Lupus alpha.

mehr ...

Berater

Rankel: Mit Social Media Kunden gewinnen

Jeder zweite Facebook-Account eines Maklers ist inaktiv. Das zeigt: Viele Berater nehmen sich zwar vor, über Social Media Kunden zu gewinnen. Doch sie wissen nicht wie.

Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Solar-Emission in Schwierigkeiten

Die te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG warnt davor, dass sich gegenüber den Anlegern ihrer Nachrangdarlehen die Erfüllung der Verpflichtungen auf Zins- und Rückzahlung verschiebt. Es bestehe die Gefahr des Ausfalls von Forderungen gegenüber Projektgesellschaften.

mehr ...

Recht

Incentives – so bleiben sie steuerfrei

Viele Unternehmen sichern ihre Mitarbeiter mit sogenannten Zukunftssicherungsleistungen gegen allerlei Ungemach ab. Damit solche Gehaltsextras auch steuerfrei bleiben, kommt es auf die richtige vertragliche Gestaltung an.

mehr ...