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16. März 2017, 09:22
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Altersvorsorge: Kein Vertrauen in Vermittler

Jeder fünfte Bundesbürger weiß nicht, ob er mit seiner Rente im Alter gut auskommen wird. Nur jeder dritte Deutsche hat eine Vorstellung davon, wie hoch seine gesetzliche Rentenhöhe zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt ist. Der Beratung von Versicherungen, Maklern und dem Staat vertrauen die wenigsten.

Vertrauen-Vermittler in Altersvorsorge: Kein Vertrauen in Vermittler

Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, beim Thema Altersvorsorge nur dem eigenen Urteil zu trauen. Der Beratung von Versicherungen, Banken, Maklern und dem Staat vertrauen die wenigsten.

Das geht aus einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Jeder Fünfte hat demnach Angst davor, in die Altersarmut zu rutschen.

Kein Vertrauen in Versicherungen, Banken, Makler

Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, beim Thema Altersvorsorge nur dem eigenen Urteil zu trauen. Der Beratung von Versicherungen, Banken, Maklern und dem Staat vertrauen die wenigsten.

Eine Hilfe zum Überblick über alle Rentenansprüche würden die Bundesbürger überwiegend begrüßen. So würden fast 80 Prozent eine App nutzen, um ihren Vorsorge-Status einmalig zu ermitteln oder sogar regelmäßig die Entwicklung ihrer Altersvorsorge nachzuvollziehen. (dpa-Afx)

Foto: Shutterstock


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2 Kommentare

  1. Vertrauen lässt sich schaffen. England, die Niederlande und skandinavische Länder haben es Vorgemacht und ein Provisionsverbot eingeführt.

    Gewinner sind Verbraucher und unabhängige Berater.

    Der Verbraucher kann sicher sein, dass Empfehlungen seinen Zielen dienen und nicht den Provisionsinteressen von Versicherung, Bank oder Vermittler.

    Die Produkte und Dienstleistungen sind von Vertriebskosten befreit und dadurch deutlich effizienter.

    Im Gegenzug wird der unabhängige Berater für sein Knowhow und Zeiteinsatz direkt vom Verbraucher vergütet.

    In meiner Praxis bedeutet das:
    Für meine Klienten ist der Mehrertrag durch die Einsparung von Abschlussprovisionen und Vertriebsfolgeprovisionen deutlich höher wie das in Rechnung gestellte Honorar.

    Kommentar von Michael W. Beyer — 24. März 2017 @ 11:14

  2. Ja, das macht Sinn. Traut bitte auch keinem Arzt, keinem KFZ Meister, und schon mal gar nicht Handwerkern. Erschütternd.

    Kommentar von Nils Fischer — 17. März 2017 @ 10:43

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