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5. April 2017, 08:25
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“Die Höhle der Löwen”: Nur gucken, nicht kaufen

Die Neugier des TV-Publikums auf Start-ups und ihre Geschäftsmodelle ist riesengroß, das Interesse deutscher Privatanleger an der Assetklasse dagegen noch ausbaufähig.

Die Höhle der Löwen

Frank Thelen in “Die Höhle der Löwen”: “Das zunehmende Interesse an Start-ups fiel mit der Ausstrahlung der ersten Staffel zusammen.”

Die Einschaltquoten waren wieder rekordverdächtig hoch. Mit einem Marktanteil von bis zu 16,4 Prozent bei den 14- bis 59-Jährigen wurde die dritte Staffel der Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” im vergangenen Herbst nach Angaben von Vox zur bisher erfolgreichsten Primetime-Eigenproduktion des Senders.

Großer Erfolg der Show

Im Durchschnitt erzielte die dritte Staffel 15 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen und war damit nochmal deutlich stärker als die vorherigen Staffeln.

In der Show stellen Nachwuchsunternehmer, die auf der Suche nach Risikokapital sind, fünf Investoren ihre Geschäftsmodelle vor und bieten ihnen Firmenanteile zum Kauf an. Sie hoffen auf das Kapital und die Expertise der Investoren, der sogenannten “Löwen”.

Der große Erfolg der Show war in dieser Form nicht unbedingt zu erwarten, als sie im Spätsommer 2014 erstmals auf Sendung ging, schließlich gelten Gründerfinanzierung und Wagniskapital nicht gerade als massentaugliche Themen.

“Glück mit dem Zeitpunkt”

“Wir hatten neben einem sehr hochwertigen TV-Format auch Glück mit dem Zeitpunkt der Sendung, weil das zunehmende Interesse an Start-ups mit der Ausstrahlung der ersten Staffel zusammenfiel”, erklärt Frank Thelen, Managing Director der Risikokapital-Firma e42 und einer der fünf “Löwen”,den Erfolg der Sendung.

Doch während die Neugier des TV-Publikums auf die Start-ups und ihre Geschäftsmodelle immer weiter zunimmt, ist das Interesse deutscher Privatanleger an Venture-Capital– und Private-Equity-Beteiligungen noch ausbaufähig.

Seite zwei: Anleger sind zurückhaltend

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