21. Februar 2017, 07:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Geldanlage: Deutsche setzen auf Sparbuch und Tagesgeld

Ein knappes Drittel der Bundesbürger nutzt auch in der anhaltenden Niedrigzinsphase weiterhin Tagesgeldkonto und Sparbuch, um Geld anzulegen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Auf Aktien und Fonds greifen demnach deutlich weniger Deutsche zurück.

Geldanlage: Deutsche setzen auf Sparbuch und Tagesgeld

15 Prozent der Befragten wissen derzeit nicht, wie sie ihr Geld derzeit gewinnbringend anlegen können.

Sparen bleibt den Deutschen auch 2017 wichtig: Für 51 Prozent der Bundesbürger ist es der wichtigste finanzielle Vorsatz. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag der Norisbank, für die das Marktforschungsinstitut Innofact 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt hat.

Angesichts des niedrigen Zinsniveaus macht sich allerdings Ratlosigkeit in der Bevölkerung beim Thema Geldanlage breit. So wissen demnach 15 Prozent der Befragten nicht, wie sie ihr Geld derzeit gewinnbringend anlegen können.

Deutsche setzen auf Klassiker

Jeder fünfte Bundesbürger (18 Prozent) legt der Befragung zufolge momentan sein Geld auf Tagesgeldkonten an. 15 Prozent der Befragten setzen demnach auf das Sparbuch und zwölf Prozent haben Geld in Aktien und Fonds investiert.

Elf Prozent der Deutschen legen ihr Vermögen der Umfrage zufolge in Immobilien an. Während lediglich sieben Prozent der Befragten derzeit auf Edelmetalle setzen.

Geldanlage: Deutsche setzen auf Sparbuch und Tagesgeld

Quelle: Norisbank

Knapp ein Drittel der Deutschen (30 Prozent) lässt sein Geld auf dem Girokonto liegen. Ein Prozent der Befragten gibt sogar an, das Ersparte zu Hause unter der Matratze oder dem Kopfkissen beziehungsweise im Sparschwein zu lagern.

“Es scheint, als würden die deutschen Anleger angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase resignieren. Doch zum heimischen Sparstrumpf gibt es attraktive Alternativen”, stellt Thomas große Darrelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Norisbank, fest. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne und Genehmigungen legen wieder zu

Der US-Immobilienmarkt hat sich nach einem leichten Dämpfer wieder besser entwickelt. Nach einem Rückgang im August erhöhten sich im September sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen wieder. 

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...