Anzeige
10. Mai 2017, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

GfK-Studie: Latte für “reich” liegt bei Frauen niedriger

Mehr als 70 Prozent der Deutschen halten es für “sehr” oder “eher” erstrebenswert, reich zu sein. Die Vorstellungen, ab welcher Summe dieses Ziel erreicht wird, sind jedoch unterschiedlich. Dies zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der RWB Group AG.

Goldfonds in GfK-Studie: Latte für reich liegt bei Frauen niedriger

Gold: Der Inbegriff von Reichtum

Demnach beginnt Reichtum für den Großteil (etwa 45 Prozent) ab einem Vermögen inklusive Immobilienbesitz von einer Million Euro – für jeden Zehnten erst ab drei Millionen Euro. Frauen sind dabei im Schnitt weniger anspruchsvoll als Männer.

Bei 42,1 Prozent der Frauen beginnt Reichtum schon teils weit unter einem Vermögen inklusive Immobilienbesitz von einer Million Euro. Etwa jede vierte Frau gibt an, dass sie Menschen mit einem Vermögen ab 250.000 Euro als reich bezeichnet, so die Mitteilung von RWB. Männer sind hier ehrgeiziger. Für insgesamt zwei Drittel von ihnen beginnt Reichtum ab einer oder sogar erst ab drei Millionen Euro.

Die allgemeinen Möglichkeiten, in Deutschland aus eigener Kraft Millionär zu werden, schätzen immerhin 18,7 Prozent der Befragten als „sehr hoch“ oder „eher hoch“ ein. Die eigenen Chancen diese Grenze zu erreichen, beurteilen die meisten Teilnehmer dagegen etwas skeptischer. Norman Lemke, Vorstand der auf Private Equity spezialisierten RWB Group, erläutert dazu: „Ein Grund dafür mag die Altersstruktur sein. Denn je älter man ist, desto weniger Lebenszeit bleibt, um selbst bei generell guten allgemeinen Voraussetzungen in Deutschland persönlich ein hohes Vermögen aufzubauen.“

Die Jugend ist optimistisch

„Mehr als 28 Prozent der Altersgruppe 20 bis 29 Jahre, rechnet sich persönlich hohe Chancen aus, in Deutschland Millionär zu werden“, berichtet Horst Güdel, Vorstand der RWB Group. „Es beruhigt mich, dass sich die Jugend hierzulande etwas zutraut. Leider verkennen jedoch gerade junge Menschen die reale Möglichkeit, sich durch frühzeitiges und regelmäßiges Investieren ein Vermögen aufbauen zu können. Gerade Beteiligungen an Unternehmen, wie über Aktien oder Private Equity, bieten sich für den langfristigen Vermögensaufbau an.“

Den Weg zu Wohlstand sieht diese Altersgruppe in einem hochqualifizierten Beruf (30,5 Prozent) oder in der Gründung eines eigenen Unternehmens (26,5 Prozent). Nur jeder Zehnte der unter Dreißigjährigen glaubt dagegen daran, durch regelmäßiges Investieren am Aktienmarkt ein Vermögen aufbauen zu können. (sl)

Grafik-RWB in GfK-Studie: Latte für reich liegt bei Frauen niedriger

Die Daten wurden im Auftrag der RWB Group vom Marktforschungsinstitut GfK SE erhoben. Die Stichprobengröße ist 1.002. Die Umfrage erfolgte in der Zeit vom 6. bis 10. April 2017. Die Daten wurden mittels Online-Befragung unter der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren erhoben.

Foto: Shutterstock / Grafik: RWB

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Arbeiten im Alter: Wenn die Rente (nicht) reicht

In Deutschland ist weit mehr als ein Viertel aller Rentnerinnen und Rentner in den ersten drei Jahren nach Übergang in eine Altersrente erwerbstätig: Besondern Frauen sind betroffen. Rund  31 Prozent gehen einer regelmäßigen bezahlten Beschäftigung nach. Bei den Männern 28 Prozent.

mehr ...

Immobilien

Alpin-Skigebiete: Wo Immobilien am gefragtesten sind

Noch zeigt sich das Wetter in Deutschland sommerlich warm, aber die nächste Wintersaison steht vor der Tür. Der Immobilienberater Knight Frank hat die Veränderungen bei den Immobilienpreisen in den französischen und Schweizer Alpin-Skigebieten untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Dollar hat Leidensweg noch vor sich

Die Eurozone könnte die US-Wirtschaft überholen. Die US-Wirtschaft schwächt sich ab, während sich die Eurozone stabilisiert. Darauf werden auch die Zentralbanken reagieren und somit die Renditen von Staatsanleihen und die Wechselkurse beeinflussen.

mehr ...

Berater

Leadmanagement: Sales und Marketing müssen kooperieren

Kunden nehmen ein Unternehmen immer als Einheit wahr. Abteilungsgrenzen interessieren ihn nicht. Deshalb muss die interne Zusammenarbeit Hand in Hand funktionieren. Isoliert agierende “Silos“ kann man dabei nicht brauchen.

Gastbeitrag von Anne M. Schüller, Businesscoach

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Einfach oder qualifiziert? Bei Rot ist Schluss mit lustig

Ob bewusst oder aus Versehen, ob im Auto oder auf dem  Fahrrad. Wer glaubt,  bei „Kirschgrün“ könne man mal eben schnell noch drüber hüpfen, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Und es drohen saftige Strafen – von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe.

 

mehr ...