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16. Januar 2017, 08:54
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Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

Brenneisen-0577 Ausgabe in Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Brenneisen Capital, will auch nach Übergabe seines Lebenswerks den gewohnten Service für seine Partner sicherstellen.

Nach 42 Jahren Vertriebstätigkeit im Segment der früheren geschlossenen Fonds und heutigen Sachwertanlagen in Form der Alternative Investment Funds und Vermögensanlagen will Manfred Brenneisen am 1. April 2017 den Stab weiterreichen. Er überträgt Markennamen und den B2B-Geschäftsbereich des von ihm im Jahr 1972 gegründete Finanzvertriebsunternehmens an die Efonds-Gruppe aus München. “Im 75. Lebensjahr ist es mir eine Herzensangelegenheit, mein Lebenswerk in gute Hände zu geben und für meine Partner auch in Zukunft den gewohnten Service und die kontinuierliche Anpassung an die sich weiterentwickelnden regulatorischen Anforderungen sicherzustellen”, sagte Manfred Brenneisen im Gespräch mit Cash-Online.

Keine Veränderungen für Vermittler

“In der Praxis wickeln wir die Zeichnungen und Provisionsabrechnungen bereits seit April 2016 über die Plattform Efonds24 ab. Ich kenne die Familie Betz und das Unternehmen schon sehr lange, da war dies ein logischer Schritt”, so Brenneisen weiter. Ab dem 1. April wird der Geschäftsbereich und die Marke Brenneisen Capital in die Efonds-Gruppe integriert. “Der Markenname und die Geschäftspartnerbeziehungen werden übertragen und auch Holger Künne wechselt als Vertriebsdirektor zu Efonds”, so Brenneisen. Für die Vermittler, die über den Spezialvertrieb Geschäft einreichen, ändert sich praktisch nichts, versichert Brenneisen und führt weiter aus: “Auch ich persönlich werde bis auf weiteres mit meinem Team beratend zur Verfügung stehen. So schnell wird mich die Branche also nicht los.”

“AIF im Vergleich zu anderen Anlageformen attraktiv”

Trotz der derzeitigen Durststrecke im Segment der Sachwertanlagen ist Manfred Brenneisen für die Branche optimistisch gestimmt: “Das Comeback der Branche nach Einführung des KAGB dauert länger als gedacht. Die neuen AIFs sind jedoch qualitativ gut und das aktuelle Umfeld, in dem Anleger nach sicheren und stetigen Erträgen Ausschau halten, macht sie im Vergleich zu anderen Anlageformen besonders attraktiv.” Er rechne fest mit einer langfristigen Erholung des Marktes. (fm)

Foto: Brenneisen Capital

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