Anzeige
27. Juli 2017, 10:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schenkungen: Die sieben häufigsten Fehler

Immer häufiger werden Teile des Vermögens schon zu Lebzeiten an die jüngere Generation übertragen. Eine solche Schenkung will jedoch bedacht sein: Werden dabei Fehler gemacht, können diese schwerwiegende Folgen für Schenker und Beschenktem haben.

Schenkungen: Die sieben häufigsten Fehler

Werden bei Vorbereitung oder Ausführung einer Schenkung kleine Fehler begangen, kann das für Schenker und Beschenkte schwerwiegende Folgen haben.

Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Joerg Andres, Geschäftsführer der Düsseldorfer Kanzlei Dr. Andres Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, stellt auf seinem Youtube-Kanal die häufigsten Fehler bei Schenkungen vor.

7 – Fehlende Form der Schenkung

Solange eine Schenkung noch nicht vollzogen wurde, bedarf sie der notariellen Form, um rechtskräftig zu sein. Mündliche Absprachen haben im Zweifel keine Gültigkeit.

“Wurde eine Schenkung also nur besprochen oder per Handschlag besiegelt, aber noch nicht ausgeführt, kann sich der Schenker noch aus der Affäre ziehen”, berichtet Rechtsanwalt Andres.

6 – Auslandsschenkung wird in Deutschland nicht angezeigt

Schenkungen im Ausland – insbesondere Geldgeschenke in Form von Konten – werden laut Andres häufig nicht angezeigt. Werde jedoch ein Auslandskonto als Schenkung eingerichtet und “mit erheblichen Mitteln ausgestattet”, müsse diese in die Freibetragsbetrachtung einbezogen werden.

In der Regel sei bei einer solchen Schenkung auch nach mehreren Jahrzehnten noch keine Verjährung eingetreten. “Gerade in Fällen lange zurückliegender Schenkungen sollte also sorgfältig geprüft werden, inwieweit eine Selbstanzeige noch erforderlich und strafbefreiend möglich ist”, empfiehlt Andres.

Seite zwei: Unfreiwillige Doppelschenkung

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 09/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

PKV – Nachhaltige Geldanlage – Wohnen auf Zeit – Hitliste der Maklerpools

Ab dem 16. August im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Neue Bestmarke von Fonds Finanz

Der Münchner Maklerpool Fonds Finanz meldet einen positiven Verlauf für das Geschäftsjahr 2017 mit erneut gestiegenem Umsatz.

mehr ...

Immobilien

ZIA: Pläne für Bestellerprinzip setzen einen falschen Fokus

Medienberichten zufolge prüft Bundesjustizministerin Katarina Barley aktuell, ob sich das Bestellerprinzip auch auf Immobilienverkäufe übertragen lässt und künftig derjenige die Kosten zu tragen habe, der den Makler beauftragt – in der Regel also der Verkäufer. Der ZIA Zentraler Immobilienschuss sieht die Ursache für hohe Kaufnebenkosten an anderer Stelle.

mehr ...

Investmentfonds

Albayrak dankt für deutsche Unterstützung

Katar bietet der Türkei an, 15 Milliarden Dollar in die Türkei zu investieren. Doch die Lage bleibt angespannt. Inzwischen hat Albayrak auch mit Olaf Scholz und Emmanuel Macron telefoniert. Die Festnahmen deutscher Staatsbürger enden dennoch nicht.

mehr ...

Berater

Schiffsfinanzierung: Betrugsprozess in Kiel gestartet

Zwei Männer müssen sich seit Donnerstag vor dem Kieler Landgericht in einem Betrugsverfahren um eine angebliche Schiffsfinanzierung verantworten. Dies berichten die “Kieler Nachrichten”.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity kauft in Schwaben zu

Die Leipziger Publity AG hat eine vollvermietete Büroimmobilie in Sindelfingen bei Stuttgart erworben. Das Multi-Tenant-Objekt wurde im Jahr 1992 erbaut und verfügt über insgesamt knapp 6.500 Quadratmeter Mietfläche.

mehr ...

Recht

Umsatzsteuerkartell aufgeflogen – Betrug im größten Stil

Jahrelang wurde ermittelt. Nun wird ein Riesenerfolg im Kampf gegen Steuerhinterziehung vermeldet. Die Betrüger hatten es auf einen begehrten Rohstoff abgesehen. Der Schaden könnte mehrere 100 Millionen Euro betragen.

mehr ...