28. Oktober 2019, 10:23
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Ambivalentes Verhältnis zum Weltspartag

Die eingefleischten Weltspartags-Fans sind in Deutschland rar geworden. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov in Zusammenarbeit mit dem Sinus-Institut, für die über 2.098 Personen ab 18 Jahren befragt wurden.

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Der geringe Zulauf am Weltspartag ist unter anderem auf das derzeit sehr niedrige Zinsniveau zurückzuführen.

Nur vier Prozent der Befragten besuchen am Weltspartag immer eine Bankfiliale. Weitere sieben Prozent tun dies meistens. Bei Erziehungsberechtigten von Kindern unter 18 Jahren sind die Besuchszahlen nur unwesentlich größer: Fünf Prozent von ihnen besuchen immer und 14 Prozent meistens ihre Bank am Weltspartag.

Dennoch: Knapp zwei Drittel der Deutschen (61 Prozent) sagen, der Weltspartag sei nach wie vor wichtig, um Kindern die Bedeutung von Sparen beizubringen. Sechs von zehn Deutschen (60 Prozent) wünschen sich, der Weltspartag hätte wieder eine so große Bedeutung wie in ihrer Kindheit. Diese Haltung ist mit zunehmendem Alter stärker vertreten.

Bedeutungsverlust für das Sparbuch

Der geringe Zulauf am Weltspartag ist laut Studie unter anderem auf das derzeit sehr niedrige Zinsniveau zurückzuführen. Damit geht auch ein Bedeutungsverlust für das Sparbuch einher: Mehr als zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) sind der Ansicht, dass das klassische Sparen in Zeiten niedriger Zinsen keinen Sinn mehr für sie ergibt. (kb)

Foto: Picture Alliance 

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