2. Oktober 2019, 11:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Exporo schluckt Zinsland

Die beiden größten Online-Plattformen für digitale Immobilieninvestments in Deutschland schließen sich zusammen: Die beiden in Hamburg ansässigen Plattformen Exporo und Zinsland. Übrig bleibt am Ende aber wohl nur eine davon.

Simon Brunke 1-Kopie in Exporo schluckt Zinsland

Exporo-Vorstand Simon Brunke

“Zinsland und Exporo schließen sich zusammen”, ist die Mitteilung auf einer Info-Website, auf die Zinsland-Kunden geleitet werden, überschrieben. “Exporo-CEO Simon Brunke und Zinsland-CEO Henning Frank bündeln ab sofort die Kräfte und wollen gemeinsam mit einem noch größeren Team für jeden digitale Immobilieninvestments anbieten”, heißt es dort unter dem Foto beider Chefs.

Beide Unternehmen seien vor einigen Jahren mit derselben Vision in Hamburg gestartet. Der Zusammenschluss sei zum jetzigen Zeitpunkt der logische nächste Schritt, “um unsere Ziele gemeinsam und mit vereinten Kräften noch schneller und effizienter zu erreichen”.

Abwicklung bestehender Projekte über Zinsland

Die Struktur des Zusammenschlusses sehe vor, dass alle Projekte, die über die Plattform von Zinsland finanziert worden sind, noch bis zum Abschluss der Projekte über die Plattform abgewickelt werden. Projekt-Reporting, Anleger-Support und Zahlungsprozesse laufen wie gewohnt über Zinsland.

Auch Projekte, die sich derzeit noch im Funding befinden, werden über die Zinsland-Plattform finanziert und anschließend ebenfalls bis zum Abschluss abgewickelt. Bestehende Darlehensverträge seien von der Entwicklung nicht betroffen. “Vertragspartner Ihres Darlehensvertrages ist wie gehabt der jeweilige Emittent”, so die Erklärung. Die Rückzahlungen der laufenden Darlehen würden jeweils nach erfolgreichem Projektabschluss ebenfalls noch über die Plattform von Zinsland abgewickelt.

Neue Projekte ausschließlich über Exporo

Neue Projekte werden zukünftig jedoch “ausschließlich über die Plattform von Exporo präsentiert”. Den Zinsland-Kunden wird daher empfohlen, einen Exporo-Accout anzulegen. Alle Zinsland-Mitarbeiter werden “Sie zukünftig aus dem gemeinsamen Büro in der Hamburger Hafen-City betreuen”.

Dort hat die Exporo AG ihren Sitz. Diese findet sich auch allein im Impressum der Website, mit der die Zinsland-Anleger informiert werden. Es scheint sich demnach mehr um eine Übernahme als um einen (gleichberechtigten) Zusammenschluss zu handeln.

Foto: Exporo

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Interne Qualitätsoffensive bei FiNUM.Finanzhaus

Bereits vor mehr als fünf Jahren der ging Finanzvertrieb FiNUM.Finanzhaus an den Start. Die Tochter der JDC Group AG bringt ihre Berater in der internen Wissensschmiede FiNUM.Akademie auf den neuesten Stand hinsichtlich Anlage- und Vorsorgeprodukte sowie regulatorischer Erfordernisse.

mehr ...

Immobilien

Wann für das selbstgenutzte Familienheim keine Erbschaftssteuer anfällt

Kinder können das Familienheim steuerfrei erben, wenn sie innerhalb von sechs Monaten nach dem Erbfall selbst einziehen. Nur in besonders gelagerten Fällen kann dieser Zeitraum verlängert werden, entschied der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 28.5.2019.

mehr ...

Investmentfonds

Nervenkrieg um den Brexit geht weiter

Das Brexit-Drama geht abermals in die Verlängerung. Das britische Unterhaus verschob am Samstag die Entscheidung über das neue EU-Austrittsabkommen und fügte damit Premierminister Boris Johnson eine weitere empfindliche Niederlage zu. Nun ist Johnson eigentlich gesetzlich verpflichtet, bei der Europäischen Union eine Verschiebung des für 31. Oktober geplanten EU-Austritts zu beantragen. Und trotzdem will Johnson versuchen, den Termin noch zu halten.

mehr ...

Berater

Mehr Power für den Finanzvertrieb

Mit einer neuen IT-Lösung will die Inveda.net GmbH das Redaktionssystem mit dem Maklerportal vereinen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bundestag verabschiedet Reform der Grundsteuer

Der Bundestag hat am Freitag nach langem Ringen mit den Ländern Neuregelungen bei der Grundsteuer verabschiedet. Das Parlament stimmte außerdem einer Änderung des Grundgesetzes zu, damit Länder eigene Regelungen entwickeln können.

mehr ...

Recht

P&R: Weitere Anlegerklage gegen den Vertrieb abgewiesen

Ein Vertrieb, der Container der inzwischen insolventen P&R-Gruppe an eine Anlegerin verkauft hatte, hat seine Pflicht zur Plausibilitätsprüfung nicht verletzt. Das geht aus einem weiteren klageabweisenden Urteil hervor, das die Kanzlei Dr. Roller & Partner aus München erstritten hat.

mehr ...