Hamburgs Schulden wegen HSH-Nordbank-Verkauf gestiegen

Hamburgs Schulden sind im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf knapp 34,4 Milliarden Euro gestiegen. Grund seien wie in Schleswig-Holstein Schuldenaufnahmen im Zusammenhang mit dem Verkauf der HSH Nordbank, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit.

Die Pro-Kopf-Verschuldung lag in der Hansestadt demnach bei 18 734 Euro. Neben Hamburg und Schleswig-Holstein rutschte nur noch Bremen tiefer in die roten Zahlen; alle andere Bundesländer konnten ihre Verschuldung auch dank guter Steuereinnahmen abbauen. Den größten Rückgang verzeichnete der Statistik zufolge Bayern mit knapp 14 Prozent.

Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen hatten zum Jahresende bei Banken und Privatunternehmen insgesamt 1916,6 Milliarden Euro Schulden. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Schuldenstand damit um 2,7 Prozent beziehungsweise 52,5 Milliarden Euro. (dpa/AFX)

Foto: HSH Nordbank

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