8. Mai 2019, 07:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Keine Angst vor Schäden: Vorteile von Leasingverträgen

Viele Selbstständige und Gewerbetreibende mit nur einem Firmenfahrzeug entscheiden sich gegen Autoleasing und für den Kauf. Sie halten Leasing im Vergleich für zu teuer, übernehmen zeitraubende Administration meistens selbst und wollen sich beispielsweise keine Gedanken über Kratzer an ihrem Firmenfahrzeug machen. 

 

 in Keine Angst vor Schäden: Vorteile von Leasingverträgen

Unternehmer: was bei der Entscheidung für oder wider Fahrzeugleasing zählt

Von den insgesamt 304 befragten Selbstständigen und Gewerbetreibenden kaufen 61 Prozent das eine Firmenfahrzeug und nur 36 Prozent entscheiden sich für Leasing.

 

Kein Stress mit Schäden

Als Argument nennen davon die Hälfte Kostenaspekte und sind sich unklar über die Kosten bei der Fahrzeugrückgabe und bei Schäden.

Ein Drittel der Entscheider begründet dies mit der persönlichen Einstellung. Sie geben beispielsweise an, dass sie Eigentum und keine Miete wollen.

Zudem unterliegen sie einem Missverständnis und denken, dass Leasing mit Schulden gleichzusetzen ist. Zuletzt zählt für Viele, dass sie sich keine Gedanken über Kratzer machen wollen.

 

Verantwortung gezielt abgeben

90 Prozent der Selbstständigen und Gewerbetreibenden mit einem Fahrzeug kümmern sich selbst darum oder der jeweilige Fahrer, da sie den Zeitaufwand für “im Rahmen” halten.

Käufer von Firmenfahrzeugen finden Leistungen der Leasinggesellschaften trotzdem “interessant”:

66 Prozent nannten Interesse an der Absicherung von Rückgabeschäden und 65 Prozent an der Abgabe der Verantwortung für den Gebrauchtwagenverkauf nach Vertragsende.

 

Services sind von großem Interesse

Mehr als die Hälfte interessiert sich für Unfallmanagement und Schadenservice und je mehr als ein Drittel für die Terminierung von Werkstattbesuchen, Kfz-Versicherung und einen Reifenpartner mit Sonderkonditionen.

Für etwa 20 Prozent zählte noch die Zahlung von Kfz-Steuer und eine Tankkarte.

 

Internet an erster Stelle

Bei den Unternehmen mit einem Firmenfahrzeug hat das Internet das persönliche Gespräch oder den Besuch im Autohaus als Informationsquelle vor dem Fahrzeugkauf abgelöst.

66 Prozent sagten, sie recherchieren online; 53 Prozent besuchen auch das Autohaus und nur 20 Prozent informieren sich in Fahrzeugbroschüren.

26 Prozent der Befragten, die ihr Firmenfahrzeug leasen, gaben an, dass sie den Leasingvertrag komplett online abschließen würden.

Bettina Heinen, Head of Marketing bei LeasePlan Deutschland: “Die Studie von LeasePlan Deutschland (Anm. d. Red.) verdeutlicht, dass die Leasingbranche noch viel Aufklärungsarbeit leisten muss, um Unsicherheiten und Vorurteile auszuräumen.“

 

Die Vorteile überwiegen

„Mit All Inclusive-Leasing können Selbstständige und Gewerbetreibende ihre Fahrzeuge schnell, günstig und risikolos beschaffen, das Eigenkapital für andere Investitionen nutzen und erhalten Planungssicherheit durch konstante Leasingraten.”, so Bettina Heinen weiter.

Erfreulich sei die Tatsache, dass über ein Viertel der Studienteilnehmer ihren Leasingvertrag online abschließen würde.

“Das bestätigt uns, dass wir Selbständigen und Gewerbetreibenden mit unserem Click & Drive Online-Leasingangebot einen echten Mehrwert bei der Firmenfahrzeug-Beschaffung bieten.”

 

Im Rahmen der Studie hat die teleResearch GmbH aus Ludwigshafen am Rhein, unabhängiges Institut für Marktforschung, über 500 Interviews mit kleinen und mittelständischen Unternehmen geführt; davon mehr als 300 mit Freiberuflern, Selbstständigen und Gewerbetreibenden, die nur einen gewerblichen Pkw oder Transporter unterhalten.

Die Marktforscher haben die Fragen zu Fahrzeugbeschaffung, Finanzierung und Administration an die jeweiligen Entscheider oder Verantwortlichen gerichtet – diese waren fast ausschließlich Inhaber, Geschäftsführer oder Prokurist selbst, denn erst bei größeren Fuhrparks werden solche Aufgaben delegiert.

Bei der Gruppe der Befragten mit einem Firmenfahrzeug handelte es sich um die Branchen Ämter, Behörden und Verbände, zu denen nach SIC-Index auch Planungs- und Ingenieursbüros, Kanzleien und Steuerberater zählen, wie auch Banken, Finanzdienstleistungen und Versicherungen sowie Einzelhandel.

 

Foto: obs/LeasePlan Deutschland GmbH

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas-Cook-Kunden sollen Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden

Das Justizministerium hat Pauschalreise-Kunden der insolventen Thomas Cook aufgefordert, ihre Ansprüche nicht nur bei der Versicherung, sondern auch beim Insolvenzverwalter anzumelden. Das sei Voraussetzung dafür, das versprochene Geld vom Bund zu erhalten, teilte das Ministerium am Freitag mit.

mehr ...

Immobilien

Neues Finanzierungskonzept: Sorgenfrei im Alter

Viele Menschen möchten sich im Rentenalter Wünsche und Träume erfüllen. Die notwendigen Geldmittel stecken dabei oftmals im Eigenheim fest. Um sich mithilfe der Immobilie den Lebensabend zu finanzieren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vor- und Nachteile sie bieten, zeigt der Vergleich der Immobilienverkaufsmodelle.

mehr ...

Investmentfonds

London: Werden keine “Empfänger von EU-Regeln” nach Brexit

Unternehmerverbände in Großbritannien zeigen sich vor dem Brexit besorgt. Sie fürchten hohe Kosten durch Handelsbarrieren und warnen vor Preiserhöhungen für britische Verbraucher. Doch ihre Forderungen angesichts der Befürchtungen finden beim Finanzminister kein Gehör.

mehr ...

Berater

Sonntagsfrage unter Vermittlern: FDP siegt, SPD ohne Chance

Bei Finanzvermittlern steht weiterhin die FDP in der Gunst ganz oben, wenn es um die nächste Bundestagswahl geht. Das hat das 12. AfW-Vermittlerbarometer im November 2019 mit über 1.500 teilnehmenden Vermittlern ergeben.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Winzerverband schlägt Schadenersatz statt Strafzölle auf Wein vor

Statt der Strafzölle auf Wein sollte die Bundesregierung den USA nach einem Vorschlag des Weinbauverbands Rheinhessen eine Schadenersatzzahlung anbieten. “Die deutsche Politik sollte jetzt unkonventionelle Lösungen anstreben”, erklärte Verbandspräsident Ingo Steitz.

mehr ...