9. Mai 2019, 14:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Plansecur: “Millionen Verbraucher von Finanzberatung abgeschnitten”

Diese können sich das Extrahonorar für die Beratung nicht leisten, meint Plansecur und nennt konkrete Zahlen: Im Jahr 2017 lag das mittlere Nettoeinkommen eines Einpersonenhaushalts bei 1.666 Euro, das einer Familie mit zwei Kindern bei 3.498 Euro.

“Für diese Menschen stellen auch nur 500 Euro Beraterhonorar eine praktisch unüberwindbare Hürde dar, mit der Folge, dass sie ihre Altersversorgung überhaupt keiner Beratung unterziehen werden”, so Sczepan.

Er fügt hinzu: “Das ist mit der allseits erhobenen politischen Forderung, die Menschen sollten sich selbst über die staatliche Rente hinaus auch private um ihre Altersversorgung kümmern, unvereinbar.”

Provisionen sind “keineswegs überzogen”

Zudem widerspricht der Plansecur-Chef der “Mär von märchenhaften Provisionen” und gibt ein Rechenbeispiel: “Für einen durchschnittlichen Vertrag mit einem Monatsbeitrag von 100 Euro bei einer Laufzeit von 30 Jahren erhält der Vermittler aus einem Gesamtbeitragsvolumen von 36.000 Euro eine Provision von 900 Euro.”

Dafür erbringe er nicht nur die Beratungsleistung, häufig in mehreren Gesprächen, sondern habe auch die gesetzliche Pflicht, den Kunden 30 Jahre lang zu betreuen. Bei Heirat, Scheidung, Kindern, Umzug oder Beitragsfreistellung müsse der Berater tätig werden.

“Daraus ergibt sich im Durchschnitt ein Stundenlohn von 60 Euro brutto für den Vermittler. Das ist angemessen und keineswegs überzogen”, so Sczepan.

Seite drei: “Sind bald die Stundensätze aller Freiberufler dran?”

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Verträge ruhen lassen – wo das jetzt geht

Ob Miete, Telefon, Strom, Kredite oder Versicherungen – durch das Corona-Hilfspaket der Bundesregierung haben Privatpersonen und Kleinstunternehmen seit Anfang April die Möglichkeit, Verträge für eine kurze Zeit ruhen zu lassen. Bei welchen Verträgen das möglich und sinnvoll ist, welche Risiken aber auch mit einem Zahlungsaufschub verbunden sind, wissen die ARAG-Experten.

mehr ...

Immobilien

Corona-Krise drückt die Zinsen für Baukredite

Das Corona-Virus (Covid-19) hat die Welt in einen Ausnahmezustand versetzt. Vor allem wirtschaftlich ist es für viele Länder eine Belastungsprobe, darunter auch Deutschland. Freuen können sich jetzt aber Bauwillige, so Town & Country: Die Zinsen für Baukredite werden dank Corona-Krise auf ein historisches Tief gedrückt.

mehr ...

Berater

JDC Group AG gewinnt weitere Großkunden

Die Boehringer Ingelheim Secura Versicherungsvermittlungs GmbH (BI Secura) und die JDC-Group-Tochter Jung, DMS & Cie. haben einen exklusiven Kooperationsvertrag geschlossen.˜ Ebenso wird die InsureDirect24 Assekuranz GmbH, Generalagentur der Nürnberger Versicherung, die die Direktkunden der Nürnberger Versicherungsgruppe betreut, zukünftig die Abwicklung und Abrechnung der Verträge ihrer Kunden auf der Plattform-Technologie von JDC durchführen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Fondsbörse erwartet negative Corona-Folgen

Nach den Quartalszahlen ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Zweitmarkt AG hat nun auch die Fondsbörse Deutschland ihren März-Bericht veröffentlicht. Demnach war der Handel im abgelaufenen Monat insgesamt “robust”, der Ausblick für das zweite Quartal fällt indes “eher verhalten” aus.

mehr ...

Recht

Corona-Bonus – was Arbeitgeber beachten müssen

Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Corona-Bonus bis zu 1.500 Euro zahlen. „Steuerfrei und sozialabgabenfrei ist der Bonus aber nur, wenn es sich um einen zusätzlichen Bonus handelt“, warnt Ecovis-Steuerberater Martin Fries in Aschaffenburg. Er erläutert, was Arbeitgeber beachten müssen, damit sie und ihre Mitarbeiter von der Steuerfreiheit profitieren.

mehr ...