29. April 2019, 10:26
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Rankel: So überzeugen Sie mit Ihrem digitalen Auftritt

Kaum ein Artikel hat solch eine Resonanz mit sich gebracht wie mein letzter. Mit der Aussage “Der beste Verkäufer im Unternehmen ist mittlerweile eine gute Website” habe ich wohl einerseits viele bestätigt, andererseits viele aufgerüttelt.

Die Rankel-Kolumne

Rankel: So überzeugen Sie mit Ihrem digitalen Auftritt

Roger Rankel: “Sie wollen der ERSTE sein? Dann brauchen Sie ein gutes Ranking.”

Ja, im Internetzeitalter ist der Verkauf vorverlagert und noch bevor es zum Kennenlerntermin kommt, macht sich der Kunde ein Bild von Ihnen. Lassen Sie uns deshalb heute nochmal die wichtigsten Merkmale einer modernen Website angehen.

Sie erinnern sich an den letzten Artikel: 86 Prozent der Kunden googlen einen Anbieter bevor Sie sich entscheiden. In der Recherchephase gehen deshalb die meisten Kunden verloren. Warum?

Es gibt extrem viele Produkte und Dienstleistungen, online und offline. Der Kunde merkt, je länger und tiefer er recherchiert, desto grenzenloser wird das Angebot.

In diesem Überangebot trifft der Kunde jedoch nur EINE einzige Kaufentscheidung. Die Herausforderung besteht für Sie also darin, dass er die Entscheidung zu Ihren Gunsten trifft. Die Lösung: Bieten Sie Ihrem Kunden genau das, was er sucht. Klingt einfach? Ist es auch.

Haben Sie es drauf?

Vom digitalen Kompetenzcheck war ja schon im letzten Artikel die Rede. Hier aber nochmal, als kleine Auffrischung, das wichtigste in Kürze.
 Hat der’s drauf? Oder kommt nichts außer heiße Luft.

Das fragen sich sicher viele Kunden, wenn Sie nach einem Finanzberater suchen. Top-Berater vergeuden die ersten Gesprächsminuten nicht mit Small Talk. Stattdessen nutzen sie den Gesprächseinstieg für eine Kostprobe ihrer Kompetenz.

Seite zwei: Kunden möchten Kompetenz begegnen

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2 Kommentare

  1. Noch immer verlassen sich viele Berater auf die “Unterseite” ihres Konzerns, die mehr oder weniger die Slogans der Muttergesellschaft weiter gibt. Noch zu wenige Berater trauen sich, ihre eigene Person und Beratungskompetenz in den Mittelpunkt zu stellen. Produkte sind austauschbar, Berater nicht. Die erwähnten Tipps sind ja recht nützlich, gehen aber bei Weitem nicht über die Basics hinaus. In anderen Branchen ist das ein alter Hut.

    Immer wieder mal versucht ein Trainer ins Internet vorzudringen. Gut gemeint, aber zu kurz gedacht. Das Wissen bzw. die Anregungen müssen gefestigt werden. Noch immer treffe ich in meinem Beratungsalltag als Kommunikationsberater auf Vertreter, die nichts mit Internet am Hut haben. Sie reden von Bauch an Bauch Beratung und Empfehlungsnahme usw. Im Prinzip richtig, das kann man aber auch im Netz automatisieren. Bei vielen Maklern müssen wir bei Adam und Eva anfangen. Die wissen nicht, was möglich ist. Vor Allem denken sie das eine Enmal-Maßnahme ausreichend sei. Nein da muss mehr getan werden, als nur eine tolle Webseite. Von der Landingpage bis zum Presseverteiler. Und alles auf Berater-Ebene. Lassen Sie das Firmenlogo weg, wenn es nicht erlaubt ist. Stellen Sie Ihre Beraterpersönlichkeit in den Mittelpunkt.

    Kommentar von Andreas Kandschur — 4. Mai 2019 @ 13:49

  2. Ich bin unabhängiger Versicherungsmakler. In den letzten Jahren hat sich der Kaufprozess bei meinen Kunden vollkommen verändert. In dem Artikel von Roger Rankel sind wertvolle Tipps beschrieben, auf was es ankommt, wenn man sich auch im digitalen Marketing professional aufstellen will. Ein sehr guter Artikel von einem Profi, der die Bedürfnisse und Engpässe bei der Kundengewinnung von Maklern gegenüber den großen üblichen Vergleichsplattformen oder Fintec Anbietern kennt.

    Kommentar von Michal Grimm — 29. April 2019 @ 17:39

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