7. März 2019, 10:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Redundanzen vermeiden”

Cash. sprach mit Uwe Baumann, Direktor von Swiss Compare, über die Serviceangebote des Unternehmens.

2017-01-13 Herr-Uwe-Baumann IMG 2317 1920px-1 in Redundanzen vermeiden

Uwe Baumann, Direktor von Swiss Compare

Sie bieten einen sogenannten “geschlossenen zertifizierten Beratungsprozess”. Was verstehen Sie darunter?

Baumann: Wir bieten einen zertifizierten, in sich geschlossenen Beratungsprozess. Dieser orientiert sich an einer lebensbegleitenden Kundenbetreuung, die vom ersten Kontakt an durch immer
wiederkehrende Maßnahmen und Anlässe zu einer dauerhaften Bindung zwischen Kunden und zuständigem Vertriebspartner führt. Als Schaubild zur Verdeutlichung dient unser sogenannter
“Betreuungskreislauf”. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass nicht nur die erste Beratung, sondern alle später eintretenden Impulse zum Anlass genommen werden, die Situation des Kunden zu prüfen und seinen individuellen Lebensumständen anzupassen. Dies können beispielsweise persönliche Anlässe des Kunden, aber auch Änderungen in der Produktwelt oder von Gesetzen sein. Dabei ist gewährleistet, dass alle relevanten Anwendungen – vom Verwaltungsprogramm über die Angebots- und Vergleichsrechner mit integrierter Dokumentation bis zum CRM-Tool – miteinander verbunden sind. Dies vermeidet redundante Tätigkeiten, wie zum Beispiel mehrfache Dateneingaben. Die Folge: weniger Fehlerquellen und mehr Zeit für den Anwender. Miteinander kommunizierende Systeme gewährleisten, dass Änderungen, die in einem System vorgenommen werden, automatisch auch in alle anderen Systeme übertragen werden. Der Vertriebspartner ist damit also immer auf dem neuesten Stand. Die Zertifizierung dieses Beratungstools für unsere gesamte Gruppe erfolgte im Januar 2016 durch das Institut für Vermögensaufbau (IVA).

Wie funktioniert das “Best-Select”-Prinzip von Swiss Compare im Einzelnen?

Baumann: Wir bieten den mit Swiss Compare in Partnerschaft arbeitenden Vertrieben eine Produktpalette über alle Bereiche der Finanzdienstleistung nach Paragraf 34 c, d, f Ziffer 1 und 2, i GewO. So können die Bedürfnisse der Kunden aus einer Hand bedient werden. Dazu stellen wir aktuell zum Beispiel ein Portfolio von 67 LV-Partnergesellschaften, 21 KV-Anbietern, 53 Kompositversicherern, drei Investmentplattformen, 51 Ratenkreditanbietern, mehr als 200 Baufinanzierern, vier Bausparkassen, 18 Kapitalanlagegesellschaften und mehreren Tausend Fonds (80 davon auf einer Fondsempfehlungsliste) zur Verfügung. Bei dieser großen Auswahl ist es mit unserer Beratungstechnologie möglich, praktisch jedes Kundenbedürfnis auch entsprechend abzubilden. Damit vermeidet der einzelne Kunde nicht nur mehrere Ansprechpartner, die untereinander sogar in Konkurrenz stehen könnten. Für den Vertriebspartner kann sich – neben der Informationsbasis über den Kunden – auch die Cross-Selling-Rate signifikant erhöhen. Im Bereich der Absicherung biometrischer Risiken bieten wir unseren Vertriebspartnern durch ein
integriertes Risikovoranfrage-Tool darüber hinaus auch die Möglichkeit, den Kunden bereits am “Point of Sale” verbindliche Aussagen geben zu können, gegebenenfalls auch mit Alternativangeboten. Dieses Produktuniversum wird täglich durch unseren Bereich Partner- und Produktmanagement überprüft und aktualisiert. Damit verfügt der Vertriebspartner ständig über eine Produktpalette “im bestmöglichen Kundeninteresse”, wie dies von der IDD ausdrücklich gefordert wird. Der Produktauswahl ist ein mehrstufiger Prüfungsprozess vorgeschaltet.

Seite zwei: 13 Kriterien mit “Null-Toleranz”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bankschließfächer: Inhalt sollte versichert sein

Wo sind Wertsachen sicher verwahrt? Schwierige Frage. Die Polizei warnt, dass Diebe in einer Wohnung fast jedes Versteck finden und ein eigener Tresor ist eine teure Angelegenheit. Viele Menschen deponieren darum zum Beispiel Schmuck oder Briefmarken- und Münzsammlungen in Bankschließfächern. Doch auch die Sicherheit von Tresoren stößt hin und wieder an ihre Grenzen: Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen gelang es Dieben in den vergangenen Jahren Schließfächer zu plündern.

mehr ...

Immobilien

So günstig wie nie – trotzdem steigen Preise für Wohnimmobilien weiter an

„Winterstarre“ und „Frühlingserwachen“ bei den Preisen für private Wohnimmobilien waren einmal: Nach den recht einheitlichen Preisanstiegen um rund ein Prozent im April, setzte sich die Preissteigerung im Mai fort. So sind beispielsweise Bestandsimmobilien im Vergleich zum Vormonat um 2,24 Prozent teurer geworden und legten damit am stärksten zu.

mehr ...

Investmentfonds

US-Notenbank dürfte Erwartungen einer schnellen Zinssenkung enttäuschen

Die US-Notenbank Fed dürfte die Erwartungen der Marktteilnehmer, die mit einer raschen Zinssenkung rechnen, enttäuschen. Dieser Auffassung ist Philippe Waechter, Chefvolkswirt des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management, einer Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers, in seinem Gastbeitrag.

mehr ...

Berater

Ostangler Brandgilde bietet ab sofort Cyberversicherung

Immer mehr Unternehmen sind für Cyber-Risiken sensibilisiert. Die Suchanfragen nach Cyberversicherungen bei Google stiegen in den vergangenen Monaten signifikant. Dennoch stehen diese Versicherungen zum Teil in der Kritik, da viele Versicherer noch an ihren Risikomodellen arbeiten und die tatsächlichen Cyber-Gefahren sowie deren Auswirkungen schwer einschätz- und bezifferbar sind.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Top 5 der Woche: Sachwertanlagen

Was waren die interessantesten Sachwert-Themen und Meldungen der Woche? Welche Beiträge wurden von den Cash.Online-Lesern besonders häufig geklickt? Unser Wochen-Ranking zeigt das Wichtigste auf einen Blick.

mehr ...

Recht

BFW: Enteignete Unternehmen bauen nicht

Berlin hatte vor einigen Tagen, wie von uns berichtet, als erstes Bundesland die Enteignung von Wohneigentum angekündigt. Aufgrund akuten Wohnungsmangels ist das Thema in den letzten Wochen ganz oben auf der Agenda. Nun meldet sich der auch BFW Landeverband Berlin/Brandenburg dazu und warnt davor, große private Wohnungsunternehmen zu enteignen.

mehr ...