AfW lobt Koalitionsvertrag: „Große Chance für die Branche“

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AfW-Vorstand Norman Wirth

Wie schon der Votum Verband und der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) hat auch der Maklerverband AfW den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung ausdrücklich begrüßt.

„Wir freuen uns über die Einsicht der Koalitionäre, die großen Themen im Land anzugehen und sich nicht mit ideologisch getriebenen Zielen wie einem Provisionsverbot oder einer Bafin-Vermittleraufsicht zu beschäftigen“ so AfW-Vorstand Frank Rottenbacher in einer ersten Stellungnahme. Man sehe den Wechsel des Finanzministeriums hin zur FDP als große Chance für die Branche, fachkundiges Gehör für die eigenen Anliegen zu finden.

Erfreulich sei, dass es die Versicherungspflicht für neue Selbständige in den Koalitionsvertrag geschafft hat. So soll für alle neuen Selbstständigen, die keinem obligatorischen Alterssicherungssystem unterliegen, eine Pflicht zur Altersvorsorge mit Wahlfreiheit eingeführt werden. Grundsätzlich sind sie dann in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert, sollen aber im Rahmen eines einfachen und unbürokratischen Opt-Outs ein privates Vorsorgeprodukt wählen können. Dieses soll insolvenz- und pfändungssicher sein und zu einer Absicherung oberhalb des Grundsicherungsniveaus führen.

„Der soziale Auftrag gerade für unabhängige Versicherungs- und Finanzanlagenvermittler und –vermittlerinnen wird mit diesem neuen Produkt aufgewertet, da hierfür eine fachkundige Beratung unabdingbar sein wird. Es bleibt abzuwarten, wie seitens der Produktgeber ein entsprechendes Produkt konzipiert wird“, so Norman Wirth, geschäftsführender Vorstand des AfW.

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