Interesse an Aktien und Aktienfonds nimmt zu

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Diva-Direktor Michael Heuser

Vor dem Hintergrund einer steigenden Inflationsrate hat das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (Diva) eine zunehmend positive Einstellung zu aktienbasierten Anlagen in der Bevölkerung gemessen. In Kooperation mit der DWS wurden 2.000 Bürgerinnen und Bürgern sowie 700 Finanzanlageberater repräsentativ befragt.

Wer etwas gegen die steigende Inflation tun will, denkt demnach in erster Linie an Börse, Aktien, Fonds oder fondsgebundene Lebensversicherungen. Für immerhin fast die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger (47,7 Prozent) und fast alle Berater (95,3 Prozent) sind Aktien und Aktienfonds die Favoriten gegen Inflation. Danach folgen Immobilien (36,5 Prozent), ETFs (30,6 Prozent) und Edelmetalle (27,2 Prozent).

Konsequenterweise plant eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, ihr Engagement in Aktien bzw. Aktienfonds zu erhöhen oder zumindest ihre Sparleistung in diese Assetklasse fortzuführen. Nur rund 8 Prozent planen eine Reduzierung.

Auch Gold und Edelmetalle galten in der Vergangenheit als inflationsrobuste Werte. Die Befragung zeigt, dass das bei den älteren Bürgerinnen und Bürgern auch heute noch so ist. Je älter die Menschen, umso mehr vertrauen sie diesem „sicheren Hafen“. Genau umgekehrt verhält es sich mit Kryptowährungen: Je jünger die Menschen, umso größer ist das Vertrauen in die Inflationsresistenz von Bitcoin & Co.

Der DVAG-nahe Bundesverband Deutscher Vermögensberater (BDV) hat das Diva im Jahr 2019 gegründet.

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