Inflation: Viele Deutsche ohne Strategie

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Insbesondere die Jüngeren sind von den Chancen der Aktienmärkte überzeugt.

Viele Deutsche halten die Investition in Aktien langfristig für den besten Schutz vor dem Wertverlust des Geldes. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Versicherers Liechtenstein Life. Aber: Wenn es um konkrete Handlungsstrategien für den Umgang mit der aktuell hohen Inflationsrate geht, ist ein Großteil überfordert.

37 Prozent der Befragten bekunden, dass sie die Investition in Aktien bzw. Aktienfonds langfristig für den besten Schutz vor Inflation halten, 33 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Der Anteil derjenigen, die sich keine Meinung gebildet haben, liegt mit 30 Prozent beinahe ebenso hoch. Insbesondere die Jüngeren sind von den Chancen der Aktienmärkte überzeugt: Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 49 Prozent, die eindeutig oder eher zustimmen. Männer liegen mit 47 Prozent deutlich über dem Durchschnittswert (37 Prozent), Frauen mit 28 Prozent deutlich darunter.

Wenn es um eine konkrete Strategie geht, um dem Wertverlust des Geldes entgegenzuwirken, zeigt sich große Unsicherheit. Ein Großteil der Befragten (41 Prozent) bekundet, keine Strategie zu haben. Alle Weiteren verfolgen unterschiedliche Pläne, um sich gegen die Inflation zu schützen. Investment in Aktienfonds liegt mit 20 Prozent unter den möglichen Alternativen weit vorne, die Investition in Einzelaktien mit 11 Prozent deutlich dahinter. Weitere mögliche Optionen: 20 Prozent geben an, andere Strategien zu verfolgen, 19 Prozent bekunden, zu sparen und 11 Prozent geben an, eine Immobilie zu kaufen (Mehrfachnennung war möglich). Insgesamt wurden 2.500 Personen ab 18 Jahren befragt.

Quelle: Liechtenstein Life

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