Buss Capital hüllt Container in einen Anleihe-Mantel

Anleger des neuen Buss Global Containerfonds 12 aus dem Hamburger Emissionshaus Buss Capital können erstmals über eine Anleihe in den Containerleasing-Markt investieren.

Dr. Dirk Baldeweg
Dr. Dirk Baldeweg

Nach Einschätzung von Dr. Dirk Baldeweg, geschäftsführender Gesellschafter des Hamburger Emissionshauses Buss Capital, sind die aktuellen Investitionsbedingungen aus zwei Gründen besonders günstig:“Der Containerumschlag wächst – und damit auch die Nachfrage nach Containern. Gleichzeitig sind die Reedereien knapp bei Kasse und kaufen kaum selbst Container. Sie müssen also Container mieten – der Trend geht zum Leasing“, prognostiziert Baldeweg.

Eigenen Angaben zufolge verwalten die bisher aufgelegten Fonds des Initiators rund zehn Prozent der weltweiten Containerflotte. Als Schaltzentrale fungiert die Tochtergesellschaft Buss Capital Singapur, die sich selbst an dem Containerportfolio des neuesten Fonds beteiligt und für einen Mindestrückfluss an die Anleger bürgt. Um eine Annäherung der Interessen zwischen den Kommanditisten, dem Assetmanager und dem Emissionshaus umzusetzen, wurde zudem eine erfolgsabhängige Komponente in das Fondskonzept eingebaut.

Obwohl das neue Beteiligungsangebot die gewohnte KG-Struktur aufweist, haben die Hanseaten die „Euro-Anleihe 1“ mit einer Laufzeit von sechseinhalb Jahren als Investitionsobjekt vorgesehen: „ Dadurch wissen die Anleger, dass sie nach sechseinhalb Jahren ihr Geld zurückbekommen, das nun der Abgeltungsbesteuerung unterfällt. Es handelt sich also um ein echtes Sachwert-Papier“ sagt Baldeweg und ergänzt: „Wir verbessern mit der neuen Struktur auch unsere Investitions- und Finanzierungsbedingungen“, so der Herr über die Buss-Container.

Anleger können ab 15.000 Euro einsteigen und sollen im Gegenzug 6,5 Prozent der Einlage als jährliche Ausschüttung erhalten. (af)

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