Dr. Peters mit Immobilienportfolio Deutschland I auf Kurs

Nils Hübener, Co-CEO Dr. Peters Group
Foto: Dr. Peters Group / Fotograf: OLI
Nils Hübener, Co-CEO Dr. Peters Group: "Nach dem Ankauf konnten wir bereits die Ergebnisprognose des Fonds erhöhen."

Die Investoren des von der Dr. Peters Group gemanagten geschlossenen Publikums-AIF „Immobilienportfolio Deutschland I“ erhalten im Juli wie geplant ihre erste Auszahlung. Die Prognose wurde zudem nach oben korrigiert und könnte sich durch einen Faktor noch weiter verbessern.

Die prognostizierte Auszahlung des alternativen Investmentfonds (AIF) für Privatanleger beträgt vier Prozent pro Jahr, die halbjährlich an die Investoren ausgekehrt wird, so Dr. Peters. Neben der Auszahlung betont das Unternehmen die Tilgung der Darlehen von durchgehend zwei Prozent.

Das Portfolio des Publikums-AIF besteht bislang aus einem Lidl-Markt mit angeschlossenem Getränkemarkt in Thedinghausen, einer Netto-Filiale in Wietzendorf (beide Niedersachsen) und einem Nahversorgungszentrum mit dem Ankermieter Rewe Group in Bestwig (Nordrhein-Westfalen). Aktuell prüft die Dr. Peters Group den Ankauf einer weiteren Einzelhandelsimmobilie. Dabei handele es sich den Angaben zufolge um einen Supermarkt, der langfristig an einen der drei größten Lebensmittelhändler in Deutschland vermietet ist.

„Alle drei bislang für den Fonds angebundenen Objekte haben wir mit im Marktvergleich niedrigen Kaufpreisfaktoren und mit langfristig günstigen Finanzierungen erworben“, erklärt Nils Hübener, Co-CEO der Dr. Peters Group. „Nach dem Ankauf konnten wir so bereits die Ergebnisprognose des Fonds erhöhen. Die Gesamtmittelrückflussprognose vor Steuern liegt nun laut aktueller Berechnung bei 153 Prozent und damit gut acht Prozentpunkte über dem im Prospekt ausgewiesenen Prognosewert.“

Weitere Steigerung bei erhöhter Inflation

Eine weitere Steigerung könnte durch die zuletzt stark angestiegene Inflation entstehen. Die Mietverträge aller Fondsobjekte sind indexiert, wodurch die Chance bestehe, dass die Fondseinnahmen mit der Laufzeit steigen, so Dr. Peters.

In einem konservativen Szenario wirke sich allein die Steigerung der durchschnittlichen Inflation von 1,5 auf 2,0 Prozent pro Jahr positiv auf die Fondsperformance aus. Aktuellen Prognosen zufolge erhöht sich in diesem Szenario der Gesamtrückfluss an die Anleger von knapp 153 auf knapp 158 Prozent, rechnet Dr. Peters vor. Unter der Prämisse von jährlich drei Prozent Inflation klettere das kalkulierte Gesamtergebnis sogar auf 167,5 Prozent (einschließlich Rückzahlung der Einlage).

Der Fonds kann noch im zweiten Halbjahr 2022 ab einem Mindestinvestment von 5.000 Euro gezeichnet werden und strebt ein Eigenkapitalvolumen von etwa 13 Millionen Euro an. Die Laufzeit ist bis Ende 2033 geplant.

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