Zweitmarkt: Reger August-Handel

Zwei Silhouetten reichen sich die Hand hinter einem Bildschirm mit Grafiken als Symbolbild für den Zweitmarkt
Foto: Shutterstock

Nach zwei eher ruhigen Sommermonaten zog der Zweitmarkthandel im abgelaufenen August deutlich an. Die Anzahl der abgewickelten Transaktionen stieg auf 361 (Vormonate: 304 bzw. 305 Transaktionen). Der Monatsumsatz kletterte auf 14,32 Millionen (Vormonate: 12,75 Millionen bzw. 11,37 Millionen).

Die Kurse für Schiffs- und Immobilienbeteiligungen gaben leicht nach, sodass sich auch der Durchschnittskurs für den Gesamtmarkt leicht ermäßigte auf 76,09 Prozent (seit Jahresbeginn: 79,53 Prozent).

Im Handel mit Immobilienbeteiligungen macht sich immer deutlicher die Verunsicherung der Investoren bemerkbar. Angesichts der unklaren Perspektiven für Inflation und Leitzins übte sich die Käuferseite in Vorsicht. Dementsprechend sank der Durchschnittskurs im Segment auf 90,90 Prozent (Vormonate: 96,56 Prozent bzw. 111,61 Prozent). Die Anzahl der Vermittlungen stieg indessen auf 256 (Vormonate: 186 bzw. 196 Vermittlungen). Der Nominalumsatz zog deutlich an auf 8,93 Millionen (Vormonate: 7,14 Millionen bzw. 5,99 Millionen).

Im Schiffssektor setzte sich im Augusthandel fort, was sich bereits im Juli angedeutet hatte: Die Phase unablässig steigender Kurse scheint vorbei zu sein. So ermäßigte sich der Durchschnittskurs von zuvor 58,60 Prozent auf 50,23 Prozent (seit Jahresbeginn: 60,34 Prozent) und markierte damit ein deutliches Jahrestief. Aus 59 Transaktionen (Vormonate: 75 bzw. 56 Transaktionen) wurde ein Nominalumsatz von 3,53 Millionen erzielt (Vormonate: 4,18 Millionen bzw. 3,69 Millionen).

Die unter sonstige Beteiligungen zusammengefassten Assetklassen wie Private Equity, Erneuerbare Energien und Flugzeugfonds sahen einen Handelsmonat, der in gewohnten Bahnen verlief. Aus 46 Transaktionen (Vormonate: 43 bzw. 53 Transaktionen) wurde ein Nominalumsatz von 1,86 Millionen erzielt (Vormonate: 1,42 Millionen bzw. 1,69 Millionen). Der Durchschnittskurs erreichte mit 54,06 Prozent ein Jahreshoch (seit Jahresbeginn: 44,21 Prozent). Daraus einen Trend abzuleiten, wäre allerdings verfrüht; Schwankungen der Durchschnittskurse sind nicht ungewöhnlich für das Mischsegment „Sonstige“.

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