SEB: Einweilige Verfügung gegen Scope

Barbara Knoflach, Geschäftsführerin der Frankfurter SEB Immobilien Investment, hat eine einstweilige Verfügung gegen die Berliner Ratingagentur Scope und deren Analystin Alexandra Merz erwirkt. Nach einem Bericht in der Tageszeitung ?Die Welt? hat das Landgericht Hamburg Merz untersagt, ihre in der Tageszeitung geäußerte Behauptung zu wiederholen, „Knoflach habe ihr und dem Scope-Berater Manfred Scheidemann gegenüber geäußert, beim Erwerb deutscher Liegenschaften sei nicht der tatsächliche Kaufpreis, sondern ein geringerer Betrag in den Kaufvertrag aufgenommen worden“. Scope kündigte an, Rechtsmittel gegen die Verfügung einzulegen.

Scope hat den offenen Immobilienfonds SEB Immo Invest wegen vermuteter „buchhalterischer Unregelmäßigkeiten“ mit negativem Ausblick auf die Watchlist gesetzt. Zuvor hatte Knoflach eingeräumt, Kaufverträge für Objekte des offenen Immobilienfonds SEB ImmoInvest ?steuerlich optimiert? zu haben (siehe cash-online vom 22. Dezember 2004). Dieses Vorgehen sei jedoch völlig legal.

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