4. Januar 2006, 00:00
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Abwertungen beim grundbesitz-invest

Der in die Krise geratene offene Immobilienfonds grundbesitz-invest der DB Real Estate hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Performance von zwei Prozent erzielt.
Dies geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervor. Relativ stabil zeigten sich dabei die Mieterträge: Das Objektportfolio des Fonds erwirtschaftete eine Nettomietrendite von 5,1 Prozent. Nach einem Bericht der ?Welt? geht die geringe Gesamtperformance auf im vergangenen Geschäftsjahr erfolgte Wertberichtigungen der Immobilien zurück. So wurden die deutschen Objekte um 3,9 Prozentpunkte abgewertet, ausländische Objekte legten dagegen um einen Prozentpunkt zu.

Die Deutsche Bank hatte im Dezember bereits angekündigt, dass weitere umfangreiche Berichtigungen bevorstehen und will bis Anfang Februar alle Fondsimmobilien neu bewerten lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Handel der Fondsanteile des grundbesitz-invest ausgesetzt. Vor der Schließung des Fonds am 13. Dezember 2005 hatten Anleger zuvor innerhalb weniger Tage 450 Millionen Euro aus dem Fonds abgezogen.

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