Difa: Offene Fonds mit Renditeanstieg

Die Difa Deutsche Immobilien Fonds AG, Hamburg, verzeichnet bei allen offenen Immobilienfonds einen Anstieg der Performance. Der Difa-Fonds Nr. 1 erzielte zum Stichtag 30. September 2006 (Halbjahresende) ein Zwölf-Monats-Ergebnis von 2,4 Prozent gegenüber 1,7 Prozent zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres.

„In der erfreulichen Wertentwicklung spiegelt sich die Stabilisierung der deutschen Büroimmobilienmärkte wieder“, kommentiert Difa-Vorstand Dr. Reinhard Kutscher. Der Traditionsfonds Difa-Grund schloss sein am 30. September endendes Geschäftsjahr mit einem Anlageerfolg von 2,7 Prozent ab (Vorjahresergebnis: 2,1 Prozent). Der international investierende Difa-Global erzielte zum Ende seines Geschäftshalbjahres am 30. September eine Zwölf-Monats-Performance von 4,2 Prozent gegenüber vier Prozent zum Ende des vorhergehenden Geschäftsjahres.

Nach Angaben von Difa konnte aufgrund der sich entspannenden Liquiditätssituation Mitte November ein Großteil der von der Union Investment Gruppe zu Beginn des Jahres 2006 aus dem Difa-Fonds Nr. 1 aufgenommenen Anteile zurückgeführt werden. Union Investment hatte den Fonds während der Branchenkrise, die durch Fonds-schließungen bei DB Real Estate und Kanam ausgelöst wurde, zwischenzeitlich durch die Übernahme von Anteilen gestützt.

Insgesamt veräußerte Difa in 2006 Immobilien im Wert von 1,5 Milliarden Euro. Der für die 19 Inlands- und drei Auslandsobjekte erzielte Verkaufspreis lag nach Unternehmensangaben um durchschnittlich 3,8 Prozent über den zuletzt festgestellten Sachverständigenwerten. Zudem wurden 15 Objekte im Wert von rund 875 Millionen neu erworben. Die Difa AG wird im nächsten Jahr – voraussichtlich ab Januar 2007 – unter dem neuen Namen „Union Investment Real Estate AG“ firmieren.

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