Henderson: Zinserhöhung keine Gefahr

Die britische Fondsgesellschaft Henderson Global Investors rechnet auch nach der jüngsten Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank mit konstanten Immobilienpreisen.

„Selbst ein Leitzins von drei Prozent ist immer noch sehr niedrig“, so Patrick Sumner, Manager der Fondsgesellschaft. Aus seiner Sicht bringen auch nach der Zinserhöhung kommerzielle Immobilien im Durchschnitt noch immer sechs bis sieben Prozent Ertrag. Den Angaben zufolge wären das etwa drei Prozentpunkte mehr Rendite, als Anleihen oder festverzinsliche Wertpapiere abwerfen.

Laut Summer herrscht weiterhin ein fundamentaler Angebotsmangel auf dem Immobilienmarkt und prognostiziert für die nächsten fünf Jahre in Europa Mietsteigerungen von jährlich zwei bis 2,5 Prozent. Sollte dieses Szenario tatsächlich eintreten, würden fremdkapitalfreie direkte Immobilieninvestments zwischen acht und 9,5 Prozent Gesamtertrag erwirtschaften, heißt es weiter.

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