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12. Dezember 2006, 00:00
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Privatisierungswelle bis 2015 erwartet

Bis zum Jahr 2015 werden nach einer Studie der HSH Nordbank, Hamburg, weitere 1,5 Millionen Wohnungen über Portfolioverkäufe an Investoren veräußert. Dabei sei zu erwarten, dass mehr als 1,1 Millionen Wohnungen aus dem Besitz der öffentlichen Hand stammen, so die Untersuchung mit dem Titel ?Wohnungsportfoliotransaktionen in Deutschland?.

Vor allem die Kommunen, die bisher eher Zurückhaltung zeigten, werden sich nach der Prognose von geschätzten 820.000 Wohneinheiten trennen. Damit werden die Kommunen nach Angaben der HSH Nordbank im Westen jede zweite Wohnung und im Osten etwa jede fünfte Wohnung privatisieren. Ein erheblicher Restbestand von 1,65 Millionen Wohnungen werde jedoch in ihrem Besitz verbleiben.

Auch der Bund und die Länder werden sich nach Aussage der Studie innerhalb der nächsten Jahre von ihrem Restbestand an rund 300.000 Wohnungen trennen. Zudem sei mit dem nahezu vollständigen Verkauf der verbleibenden 340.000 Werkswohnungen in Deutschland durch die Wirtschaft zu rechnen.

Daher erwartet die Studie bis zum Jahr 2015 im Schnitt ein jährliches Transaktionsvolumen von 160.000 Wohnungen. Dies verteilt sich allerdings nicht gleichmäßig: Die Untersuchung geht davon aus, dass bis 2010 jährlich 200.000 Wohnungen pro Jahr den Eigentümer wechseln, danach dann weniger.

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