12. Januar 2007, 00:00
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WVFI: Journalisten für Wohnungs-REITs

Immobilienjournalisten in Deutschland befürworten die Einführung von REITs auch für Wohnimmobilien. Das ergab die aktuelle Jahresumfrage der Wissenschaftlichen Vereinigung zur Förderung des Immobilienjournalismus (WVFI), Berlin, unter 33 für Immobilienthemen zuständigen Journalisten, Redakteuren und Ressortleitern. Insgesamt 96,6 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass Wohnungs-REITs (Real Estate Investment Trusts) eine Bereicherung für den Finanzstandort Deutschland wären. Bisher sind Wohnimmobilien von der durch die Bundesregierung auf den Weg gebrachten REIT-Einführung ausgenommen.

Befragt nach der Situation der offenen Immobilienfonds, stimmten mit 44 Prozent die Mehrheit der Aussage zu, dass die Fonds eine gute Portion Glück hätten, dass sie aufgrund der gestiegenen Kaufpreise ihre Immobilien derzeit gut verkaufen können. Die grundsätzliche Kritik an den Fonds sei dadurch jedoch nicht widerlegt. 23,4 Prozent unterstützten die Aussage, dass die offenen Immobilienfonds nur ungenügend aus der Krise gelernt haben und es nach wie vor an Transparenz mangelt.

Danach befragt, welche Immobilienunternehmen die aktivste Pressearbeit betreiben, wurde unter den Anbietern offener Immobilienfonds die Commerz Grundbesitz Investment (CGI) am häufigsten genannt. Bei den Initiatoren geschlossener Immobilienfonds steht Jamestown an erster Stelle, bei den Maklerhäusern Jones Lang LaSalle. Spitzenreiter unter den Verbänden ist der IVD Bundesverband, bei den sonstigen Immobilienunternehmen kam die IVG Immobilien AG auf den ersten Platz. Auf die Frage, welche Unternehmen sich durch eine besonders transparente und offene Kommunikationspolitik auszeichnen, wurde ebenfalls IVG am häufigsten genannt.

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