Auch JLL im Würgegriff der Finanzkrise

Erst CB Richard Ellis, nun Jones Lang LaSalle (JLL): Den Major Playern der internationalen Immobilienbranche macht die Finanzkrise zu schaffen. JLL musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang von 77,9 auf 24,5 Millionen US-Dollar gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Die Umsätze des international agierenden Immobiliendienstleisters mit Hauptsitz in Chicago fielen binnen Jahresfrist um zwei Prozent auf 660 Millionen US-Dollar.

In Deutschland konnten die Umsätze in der Berichtsperiode allerdings trotz des schwierigen Marktumfelds um 18 Prozent gesteigert werden. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die Geschäftsbereiche Vermietung mit einem Plus von 45 Prozent und Management Services mit 31-prozentigem Zuwachs. Auch die Sparte Capital Markets legte im zweiten Quartal um 20 Prozent zu, blieb aber dennoch hinter dem Vorjahreswachstum zurück. (hb)

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