7. April 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Büromarkt: 17 Prozent Umsatzplus

Die Büroflächen-Umsätze an den acht deutschen Standorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München sind im ersten Quartal 2008 um 17 Prozent auf 766.000 Quadratmeter angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Frankfurter Immobilienberaters Atisreal GmbH.

Auf Jahressicht konnten mit Ausnahme von Hamburg und Leipzig alle Bürostandorte zum Teil erhebliche Umsatzsteigerungen verbuchen. Mit einem Flächenumsatz von 236.000 Quadratmetern führt München die Rangliste an, binnen Jahresfrist wurde ein Wachstum von 24 Prozent erreicht. Frankfurt, nach Flächenumsatz zweitplatziert, konnte gar einen 59-prozentigen Zuwachs verzeichnen, liegt allerdings mit 116.000 Quadratmetern Gesamtfläche deutlich hinter München. Düsseldorf hat mit einem Anstieg in Höhe von 14 Prozent zu Hamburg aufgeschlossen. Beide Städte weisen jeweils 13.000 Quadratmeter Umsatz auf, in Hamburg resultiert dieses Ergebnis jedoch aus einem Rückgang von 22 Prozent. Mit 79 Prozent wurde das höchste relative Umsatzplus in Köln erreicht, das es damit auf 78.000 Quadratmeter brachte. Die verhaltenen Ergebnisse in Hamburg und Leipzig sind den Atis-Angaben zufolge auf noch fehlende Großabschlüsse zurückzuführen.

Im Gegenzug zu den Zuwächsen beim Umsatz haben sich die Leerstände verringert. Um drei Prozent konnten die Leerstandsflächen innerhalb der letzten zwölf Monate abgebaut werden. Lediglich in München gab es einen Anstieg.

Aufgrund der guten Marktlage sind auch die Spitzenmieten angestiegen. Zu Steigerungen zwischen sechs und acht Prozent kam es in den Standorten Hamburg, Berlin, Frankfurt und München. Peter Rösler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Atisreal Deutschland, sieht in diesem Bereich noch Luft nach oben: ?Aufgrund der weiterhin sehr guten Nachfragesituation und eines rückläufigen Angebots im hochwertigen Flächensegment, weist das Mietpreisniveau an mehreren Standorten weiteres Steigerungspotenzial auf?, so der Experte. (hb)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinsen: Mehr als 300 Banken und Sparkassen erheben Strafzinsen auf Einlagen

Die Negativzins-Welle, die im Moment auf Sparer zurollt, hat in den vergangenen Wochen deutlich an Dynamik gewonnen. Allein im Oktober haben bislang mehr als 20 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt für private Einlagen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto eingeführt. Seit Jahresanfang sind rund 150 Geldhäuser diesem Schritt gefolgt.

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...