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30. Juli 2008, 00:00
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Deutsches Immobilienfonds-Wissen mangelhaft

Einer repräsentativen Studie von Axa Investment Managers, Frankfurt, zufolge wissen die Deutschen nach wie vor wenig über offene Immobilienfonds. So glaubt mit rund 53 Prozent mehr als die Hälfte der Bundesbürger über 18 Jahren, dass für diese Fonds baufällige Gebäude gekauft und nach erfolgreicher Sanierung zum höheren Preis verkauft würden.

Der Wissensstand der Deutschen hat sich laut Studie in den letzten drei Jahren kontinuierlich verschlechtert: 2006 kannten 47 Prozent der Befragten die Funktionsweise von Immobilienfonds nicht, 2007 waren es 48 Prozent. 60 Prozent der Deutschen sehen in Immobilienfonds zudem eine riskante Geldanlage ? das sind 10 Prozentpunkte mehr als noch 2007. Hier hat die US-Immobilienkrise offenbar deutlich ihre Spuren hinterlassen, so Axa Investments.

Die länderübergreifende Studie von AXA Investment Managers wurde zum dritten Mal in Folge in Zusammenarbeit mit TNS Infratest, München, durchgeführt. Dabei wurden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden jeweils mindestens 1.000 Personen befragt. Das Schlusslicht der Untersuchung bilden Belgien und die Niederlande, wo 65 beziehungsweise 63 Prozent die Wirkungsweise von offenen Immobilienfonds nicht kennen.

Dennoch ist der generelle Bekanntheitsgrad offener Immobilienfonds (86 Prozent) in Deutschland deutlich höher als bei anderen Investmentfonds wie beispielsweise Windkraft- (38 Prozent), Garantie- (35 Prozent) und Dachfonds (32 Prozent). Am wenigsten bekannt sind laut Studie Exchange Traded Funds (ETFs, 11 Prozent) und REIT-Fonds (7 Prozent). (mo)

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