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8. Mai 2008, 00:00
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Durchwachsenes erstes Quartal für Immo-Dienstleister

Die Baufinanzierer Interhyp und Eurohypo haben aufgrund des schwierigen Marktumfelds im ersten Quartal 2008 kräftige Gewinnrückgänge hinnehmen müssen.

Die Commerzbank-Tochter Eurohypo, Eschborn, verbuchte beim operativen Ergebnis einen Rückgang von 260 auf 80 Millionen Euro gegenüber der Vorjahresperiode. Besonders Wertanpassungen von US-Anlagen schlugen zu Buche. Das Neugeschäft fiel gar von 11,1 Milliarden auf 4,1 Milliarden Euro.

Der Münchner Interhyp AG erging es nicht viel besser: Von Januar bis März 2008 erzielte der Anbieter privater Baufinanzierungen ein Minus von zwölf Prozent beim Neugeschäft. Der Nachsteuergewinn sank gegenüber dem Vorjahreswert von 3,9 auf 2,5 Millionen Euro. Auch das Volumen vermittelter Baufinanzierungen fiel von 1,339 auf 1,263 Milliarden Euro.

Hart getroffen hat die wirtschaftliche Rahmenlage den Augsburger Wohnungshändler Patrizia Immobilien AG, der den ersten Quartalsverlust seit der Börsennotierung vor zwei Jahren hinnehmen musste. Ein Minus von 18,6 Millionen Euro steht als operatives Ergebnis einem Gewinn in Höhe von 2,7 Millionen im entsprechenden Vorjahresquartal gegenüber.

Die schlechten Erwartungen für das laufenden Geschäftsjahr scheinen sich also zu bewahrheiten, die Konzernführung hatte die Hoffnungen der Anleger bereits Anfang April dieses Jahres gedämpft (cash-online berichtete hier). Offiziell wird nichtsdestotrotz an der Prognose für 2008 festgehalten: Wir sind nach wie vor überzeugt, ein Ergebnis vor Steuern von 25 bis 30 Millionen Euro zu erreichen”, so Patrizia-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Egger. (hb)

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