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21. Mai 2008, 00:00
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Handelsimmobilien mit Wertzuwächsen von bis zu 70 Prozent

Der allgemeine Anstieg von Ladenmieten hat Handelsimmobilien in den vergangenen zehn Jahren Wertsteigerungen von bis zu 70 Prozent beschert. Das teilt das neue Immobilienberatungsunternehmen Kemper?s Jones Lang LaSalle Retail (KJLL), Düsseldorf, mit.
Der Untersuchung zufolge sind die Mieten in den sieben wichtigsten Metropolen Deutschlands durchschnittlich um fast 40 Prozent gestiegen. In München, Frankfurt und Stuttgart lagen die Zuwachsraten bei 50 Prozent. Laut Gerhard K. Kemper, Geschäftsführer der Kemper?s Jones Lang LaSalle Retail GmbH, zeigt diese Entwicklung, dass die Wertsteigerung von Handelsimmobilien in 1a-Lagen überwiegend mietpreisgetrieben ist.

Lag die durchschnittliche Spitzenmiete in den ?Big 7? im Jahr 1998 noch bei 172 Euro pro Quadratmeter, beträgt sie im Jahr 2008 fast 240 Euro. Im laufenden Jahr liegen die Mieten nach Unternehmensangaben im Durchschnitt um elf Prozent über den Vorjahreswerten, so die Immobilienexperten aus Düsseldorf. Neben der hohen Flächennachfrage sorge die hohe Inflation für weitere Mietpreisanstiege: Denn die in den meisten Mietverträgen vereinbarten Indizes greifen mit wachsender Inflation früher und wirken sich mietpreissteigernd aus, so KJLL.

Handelsimmobilien in 1a-Lagen der Big 7-Städte haben ihren Wert innerhalb der vergangenen zehn Jahre um durchschnittlich 35 Prozent gesteigert. Eine im Jahr 1998 in Toplagen von Frankfurt oder München gekaufte Handelsimmobilie erzielt heute Kaufpreise, die 50 Prozent (Frankfurt) und 70 Prozent (München) über dem Einstandspreis liegen. ?Wir erwarten, dass erstklassige Handelsimmobilien im Vergleich zu anderen Nutzungsarten auch im Jahr 2008 eine überdurchschnittliche Wertentwicklung aufweisen werden?, so Gerhard K. Kemper. Zu den Big 7-Städten zählen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und München. (af)

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