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15. Juli 2008, 00:00
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iib: Bauträgermarkt im Umbruch

Das Institut für Innovatives Bauen GmbH (iib), Schwetzingen, hat eine Analyse erstellt, welche die ganze Bauträgerbranche im Umbruch zeigt.

Es sei zu beobachten, dass die Bauträgerbranche professioneller und internationaler werde. Zudem gehe der Trend zur Bildung von Immobilienkonzernen beziehungsweise strategischen Arbeitsgemeinschaften. Große, überregionale Gesellschaften kooperierten mit regional fokussierten Marktakeuren, um sich Zutritt zu den lokalen Märkten zu verschaffen.

Weiteres Ergebnis des iib-Markt-Monitoring: Steigende Grundstücks- und Baukosten müssten nach den Regeln der Marktwirtschaft an die Erwerber weiter gegeben werden. Doch Privathaushalte, die bislang im Schnitt rund 40 Prozent ihres Nettoeinkommens für den Erwerb eines Eigenheims ausgegeben hätten, seien an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt. Die Konsequenz sei, dass Kaufinteressenten verstärkt in Gebraucht- oder Mietmärkte ausweichen, so die Analyse.

?Steigende Baukosten, Grundstücksknappheit in den Metropolregionen sowie verstärkteAnforderungen an die Energieeffizienz von Wohngebäuden sind nur ein Teil der Aufgaben, die gelöst werden müssen?, so Dr. Peter Hettenbach, Geschäftsführer des iib, Schwetzingen.

Die Zielgruppen für Wohnungsbauprojekte seien jetzt auch Kapitalanleger und Investoren, statt lediglich Eigennutzer, analysiert Hettenbach. Er geht davon aus, dass künftig vor allem im Schlichtwohnungsbau neue Nachfragepotentiale entstehen werden. (mo)

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