C&W: Institutionelle Anleger starten in Investitionsphase

Das internationale Immobilienberatungsunternehmen Cushman & Wakefield (C&W) erwartet in der zweiten Jahreshälfte eine Trendwende bei indirekten Immobilienanlagen institutioneller Investoren.

Während 2008 das Investitionsvolumen institutioneller Anleger in nicht börsennotierte, indirekte Immobilienanlagen im Vergleich zum Rekordjahr 2007 um rund 60 Prozent nachgab, haben sich die Vorzeichen laut C&W für die zweite Jahreshälfte 2009 umgekehrt. „Während viele Institutionelle insbesondere die erste Jahreshälfte nutzten, um angesichts der globalen Wirtschaftskrise eine strategische Neuausrichtung ihres Portfolios vorzunehmen und infolgedessen kaum in indirekte Immobilienanlagen investierten, mehren sich nun die Zeichen, dass eine erneute Investitionsphase bevorsteht“, kommentiert Dr. Martin Braun, Leiter der Capital Markets Group von C&W in Deutschland.

Dabei hätten viele Institutionelle in den vergangenen Monaten einen Anstieg ihrer Immobilienquoten infolge der überproportional hohen Abwertungen ihrer Wertpapier- und Rohstoffportfolios erfahren.

Mit der Aussicht auf eine Stabilisierung der Gesamtwirtschaft und der Erholung der Aktien- und Rohstoffmärkte werde der Spielraum institutioneller Anleger wie zum Beispiel deutscher Versicherungen und Pensionskassen für Immobilieninvestitionen wieder größer.

Neben Produkten mit Anlageschwerpunkt in Deutschland kann nach Angaben von C& W insbesondere ein gesteigertes Interesse nach Immobilienfonds verzeichnet werden, die in den angelsächsischen Immobilienmärkten investieren. ?Gerade die USA und Großbritannien, also die beiden Märkte, die mit die stärksten Preiskorrekturen erfuhren, bieten derzeit die Möglichkeit, zu einer günstigen Phase des Marktzyklus einzusteigen?, fasst Braun die Stimmung vieler institutioneller Anleger zusammen. (te)

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