Deutscher Wohnmarkt noch krisenfest

Der deutsche Mietwohnungsmarkt zeigt sich gegenüber den Auswirkungen der internationalen Finanzkrise robust. Das schlussfolgern die Immobilienexperten von Jones Lang La Salle (JLL) aus der Entwicklung der Mietpreisangebote in acht deutschen Metropolen.

Der entsprechenden JLL-Studie ?Residential City Profiles? zufolge stiegen die Angebotsmieten in sieben der acht untersuchten deutschen Städte (Hamburg, Stuttgart, Köln, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München, Leipzig) im zweiten Halbjahr 2008, in Köln blieben sie auf konstantem Niveau. Teuerster Standort bleibt München, wo die Quadratmeterpreise auf durchschnittlich 13,1 Euro pro Monat anstiegen. Hinter der bayerischen Landeshauptstadt folgt Frankfurt mit 11,5 Euro pro Quadratmeter.

?Die Wohnungsnachfrage ist in den letzten Jahren stetig angestiegen?, erklärt Stefan Mergen, JLL-Leiter Residential Valuation Deutschland. In Kombination mit einer Bautätigkeit auf niedrigem Niveau führe dieser Trend dazu, dass der Wohnungsbedarf nicht gedeckt werden kann. Die Folgen seien steigende Mieten, so Mergen weiter.

Trotz des durch die Finanzkrise eingeleiteten Gesundungsprozesses erwartet JLL, dass der deutsche Wohnimmobilienmarkt auch weiterhin für internationale Investoren interessant bleibt. (hb)

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