Deutschland: Zwangsversteigerungen sinken im ersten Halbjahr

Die Zahl der Zwangsversteigerungen hat seit Jahreswechsel abgenommen. Bislang beraumten deutsche Gerichte in 2009 rund 45.000 entsprechende Termine an, was dem Fachverlag „Argetra“ zufolge einem Rückgang um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die versteigerten Verkehrswerte schrumpften sogar um 3,8 Prozent auf 7,71 Milliarden Euro.

Allerdings erwartet Argetra, dass die Zahl bei einer weiteren Abschwächung der Konjunktur zwangsläufig zunehmen wird. Spätestens 2010 werde diese Entwicklung spürbar. Von den protokollierten Versteigerungsterminen von 500 Amtsgerichten handelte es sich in drei Vierteln der Fälle um Angebote, die zum ersten Mal aufgerufen wurden. (hb)

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