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29. April 2009, 00:00
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DGFM fordert Wohnungsbau-Umweltzulage statt Abwrackprämie

Die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGFM), Berlin, hat von der Bundesregierung eine kurzfristige Umweltzulage zugunsten eines nachhaltigen Wohnungsbaus gefordert.

Neubau-Genehmigungen erreichen Negativrekord

Im Gegensatz zur Abwrackprämie fließe bei dieser konjunkturstimulierenden Maßnahme kein Geld ins Ausland ab, argumentiert die DGFM. Die Organisation begründet ihre Forderung mit den Ergebnissen einer Studie zum Wohnungsneubau, die in ihrem Auftrag von der Münchner Bau Marktforschung erstellt wurde. Die Marktanalysten prognostizieren, dass der Neubau nach nur 148.000 genehmigten Wohnungen im vergangenen Jahr, in 2009 einen neuen historischen Tiefststand erreichen wird.

Im Februar dieses Jahres seien bereits 16 Prozent weniger neue Ein- und Mehrfamilienhäuser genehmigt worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch die Zahlen der KfW-Bankengruppe untermauerten die Notwendigkeit einer Umweltzulage, so die DGFM. Den KfW-Daten zufolge liegen die Zusagen im Förderprogramm ?Ökologisch Bauen? ein knappes Viertel unter den Vorjahreswerten.

Kritische Lage für Beschäftigte im Bausektor

DGFM-Geschäftsführer Dr. Ronald Rast verweist zudem auf die Lage der Beschäftigten im Bausektor: “Durch die negative Entwicklung im Baubereich haben in den vergangenen Jahren schon 700.000 Beschäftigte in Bauwirtschaft, Handwerk und bei freien Berufen ihren Arbeitsplatz verloren?. Das seien so viele, wie in der gesamten deutschen Automobilindustrie direkt beschäftigt werden. (hb)

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