Hypoport-Hauspreisindex fällt weiter

Der hedonische Hauspreisindex der Hypoport AG, Berlin, ist im März erneut gefallen. Der Gesamtindex aus Hausneubauten, Bestandsobjekten und Eigentumswohnungen hat damit das sechste Mal in Folge leicht nachgegeben.

Laut Hypoport liegt der Wert mit aktuell 288,99 Punkten um 0,76 Prozent unter der Februarmarke. Die wiederholte Abnahme zeige sich nun erstmals auch im Vorjahresvergleich: Der Index notiere um 0,71 Prozent unter dem Wert vom März 2008 (291,05 Punkte). Während Neu- und Bestandsimmobilien moderate Abnahmen verzeichnen, drückten die Werte für Eigentumswohnungen den Gesamtindex maßgeblich nach unten.

Der leichte Preisrückgang bei den Neubauten ist laut Hypoport allerdings als temporäre Erscheinung zu werten. Bei den Preisen der Bestandshäuser und Eigentumswohnungen dagegen, teilt sich nach Ansicht der Berliner der Markt. Künftig würden vermehrt gute bis Toplagen nachgefragt und auch tatsächlich gekauft. In B- und C-Lagen sei von sinkenden Preisen auszugehen, wenn überhaupt gehandelt wird.

Hintergrund: Die Hauspreis-Indizes basieren auf tatsächlichen Transaktionsdaten der von der Hypoport AG betriebenen Europace-Plattform für Immobilienfinanzierungen und werden monatlich errechnet. Laut Hypoport werden inzwischen knapp zehn Prozent der Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland über Europace abgewickelt. Der Gesamtindex wird aus der gemittelten Summe der Einzelindizes gebildet. (te)

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