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20. Juli 2009, 00:00
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Kleine Büroobjekte performen besser

Mit der Investition in größere Büroobjekte geht nicht automatisch auch eine höhere Rendite einher. Das ergab eine aktuelle Auswertung der Daten des IPD Germany Annual Property Digest. Vielmehr schlagen laut der Analyse kleinere Büroobjekte oft die größeren in Sachen Performance.

?In den letzten Jahren weisen in erster Linie kleinere Büroobjekte in Deutschland eine überdurchschnittliche Rendite auf?, beschreibt Dr. Andri Eglitis, Leiter Research der IPD Investment Property Databank GmbH, Wiesbaden das Ergebnis der IPD-Performance-Analyse. Im europäischen Vergleich seien ähnliche Entwicklungen auch auf anderen bedeutenden Immobilienmärkten festzustellen. Ausnahmen seien beispielsweise Großbritannien und die Schweiz, wo mit größeren Objekten durchweg höhere Total Returns erzielt würden.

?Die Relation der Renditen verschiedener Größenklassen von Büroobjekten hat sich in Deutschland den letzten Jahren auffällig verschoben?, erläutert Eglitis. ?Bis 2005 erreichten fast ausschließlich größere Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von mehr als 5.000 Quadratmetern eine höhere Rendite.? Inzwischen könnten kleinere Büroimmobilien mit bis zu 2.500 Quadratmetern Mietflächemit einer überdurchschnittlichen Performance punkten. ?Die Stärke dieser Objektklasse resultiert vor allem aus geringeren Abwertungen. Zudem liegt die Netto-Cashflow-Rendite mit fünf Prozent über dem Niveau anderer Größenkategorien?, so der Research-Leiter von IPD weiter.

Großflächige Büroimmobilien seien häufig nur auf einen einzelnen Mieter zugeschnitten. Eine Anschlussvermietung gestalte sich nach Auszug erfahrungsgemäß schwierig, ein Leerstand wirke sich daher entsprechend negativ auf die Performance aus. (te)

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