LBS: Zweitbestes Jahresergebnis in 2008

Die Landesbausparkassen (LBS) konnten bei den Vertragsabschlüssen in 2008 ein Plus von 12,5 Prozent erzielen. Mit einer Bausparsumme von 35,8 Milliarden Euro erreicht die LBS-Gruppe das zweitbeste Ergebnis ihrer Historie.

Insgesamt konnten die zehn Landesbausparkassen im abgelaufenen Jahr 1,52 Millionen neue Verträge abschließen. Die Bausparsumme kletterte um 6,4 Prozent. Die Auszahlungen in Höhe von 10,02 Milliarden Euro stellten gegenüber 2007 eine Steigerung um elf Prozent dar. Insgesamt verfügen die Landesbausparkassen über einen Neuvertragsanteil von über 39 Prozent.

Die positive Entwicklung ist laut LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm auf mehrere Faktoren zurückzuführen: „Die Finanzmarktkrise hat allen vor Augen geführt, dass eine solide Wohneigentumsbildung ohne rechtzeitiges Ansparen und Zinssicherheit nicht denkbar ist.“ Das Bausparen erfreue sich als verlässliches, Jahrzehnte lang bewährtes und verständliches Produkt daher unverändert hoher Beliebtheit. Im abgelaufenen Jahr hätten sich darüber hinaus viele Bausparer noch die alten Förderbedingungen bei der Wohnungsbauprämie sichern wollen.

Erste Impulse habe es darüber hinaus durch die Integration des Bausparens in die Riester-Förderung gegeben. ?Die große Akzeptanz bereits jetzt in der Anfangsphase zeigt: Private Altersvorsorge ist für viele vor allem die eigene Immobilie und der selbstverständliche Einstieg dafür ist der Bausparvertrag?, so Hamm. 2009 werde das Riester-Bausparen, mit dem die Politik ein wichtiges Signal gesetzt habe, daher zu einem weiteren Standbein des LBS-Bauspargeschäfts werden.“Das kapitalmarktunabhängige Bausparen stellt einen wertvollen Beitrag für ein ausreichendes und günstiges Kreditangebot in der Wohnungsbaufinanzierung gerade in Krisenzeiten dar“, resümiert Hamm. (te)

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